Der Planet Exile

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Der Schöpfer
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Der Planet Exile

#1

Beitrag von Der Schöpfer » Mi 11. Jul 2018, 00:46

Exile ist ein Planet, dessen orbitale, physikalische und atmosphärische Eigenschaften nach landläufiger Meinung mit jenen der Erde vergleichbar sind. Die kosmische Lage von Exile ist unbekannt. Exile verfügt über einen Satelliten, dessen Eigenschaften ebenfalls mit jenem des terrestrischen Mondes vergleichbar zu sein scheinen. In der Sprache der einheimischen Bevölkerung wird dieser schlicht „Mond“ genannt.

Es wird angenommen, dass sich Exile in einer Paralleldimension zum irdischen Kosmos befindet und dort die Position der Erde einnimmt. Die Position der Sterne, der Verlauf der Sonne und des Mondes scheinen sich in nichts von der Erde zu unterscheiden.

Die vollständige Geographie von Exile ist unbekannt. Ursprünglich ging man von zwei Kontinenten aus: Riyltar in der südlichen Hemisphäre, Tagaio in der nördlichen. 90% der Oberfläche Exiles sollen mit Wasser bedeckt sein, dem sogenannten „Unendlichen Meer“. Diese Annahmen lassen sich mangels technischer Möglichkeiten nicht belegen und dürfen nach einer Naturkatastrophe kataklysmischen Ausmaßes in Zweifel gezogen werden.

Riyltar gilt gegenwärtig als einzig bekannter und einzig bewohnbarer Kontinent. Klimatisch ist er mit dem irdischen Europa vergleichbar. Die Winter können streng, die Sommer heiß sein. Auch an Vegetation erinnert er mit seinen Laub- und Nadelwäldern grob an den europäischen Kontinent. Das Ausmaß der Artenvielfalt in Flora und Fauna ist unbekannt. Manches ist der Erde entnommen, manches scheint nur daran zu erinnern und so manches ist schlichtweg einzigartig.

Weißkliff ist die einzig bekannte Siedlung. Gegenwärtig gelten vor allem die südlichen Bereiche des Kontinents als unerforscht und gefährlich.

Die Entstehung von Exile ist unbekannt, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit magischer Natur. Ursprünglich ging man davon aus, dass Exile von den sogenannten Gründungsmagiern als Zufluchtsstätte für Erdbewohner am 01.01.2013 erschaffen wurde. Dies lässt sich weder bestätigen noch völlig verneinen. Aktuelle Meinungen gehen jedoch davon aus, dass die Gründungsmagier Exile bereits vorgefunden hatten, den Planeten jedoch nach ihren eigenen Vorstellungen neu formten.

Aufgrund gewisser Vorkommnisse zur Zeit des Kataklysmus und heutiger Beobachtungen sind manche zur Ansicht gelangt, dass Exile möglicherweise bereits eine Vielzahl solcher Umgestaltungen durchlitten hat und so manch Verschollenes aus der Geschichte des Planeten bisweilen wieder an die Oberfläche drängt. Fest steht: Was noch vor wenigen Jahren als besiedelt und erforscht galt, muss nach dem Kataklysmus vorläufig als Terra Icognita gelten.

Auch auf metaphysischer Ebene verhält sich Exile seltsam. Der Planet scheint sich diverser metaphysischer Gesetzmäßigkeiten zu entziehen, deren etwa die Erde unterliegt. So scheint es keine direkte Verbindung zu jenen Ebenen der Existenz zu geben, die gemeinhin als Himmel und Hölle bezeichnet werden. Dämonen mögen zwar auf Exile zu Existenz gelangen, Engel mögen hier erwachen. Aber es besteht kein direkter Kontakt, keine Verbindung zu diesen Sphären. Aber zu anderen Dimensionen steht Exile in Verbindung.

Die Existenz jenen Ortes, der „Magische Bibliothek“ genannt wird“, ist nur einer Handvoll auserwählter Personen bekannt und ist ohne bestimmte Vorbereitungen und Voraussetzungen nicht aufzufinden. Zu Verorten ist die Bibliothek unweit von Weißkliff, besetzt jedoch eine eigene Dimension für sich. Da sich die Geographie von Weißkliff und der umliegenden Region kaum von jener vor dem Kataklysmus unterscheidet ist anzunehmen, dass die Bibliothek als eine Art Anker fungiert, ein Fixpunkt der hiesigen Realität.

Kaum mehr als ein Gerücht ist die Existenz einer „Kerkerdimension“, in die vor Beginn der Zeit ein urtümlicher Schrecken versperrt wurde. Gruselgeschichten, die man sich erzählt, und die von Finsternis und Grauen handeln. Von dem die Dämonen nichts wissen und die ältesten Engel nicht sprechen wollen.
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