Ricarda Valentina Emilia Barder

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Ricarda Barder
Magier
Beiträge: 17
Registriert: Sa 11. Jan 2020, 22:58
Unterart: Blutgänger
Geschlecht: Weiblich
Alter: 28
Fraktion: Fraktionslos
Tätigkeit: Gesundheits- und Krankenpflegerin
Ort: https://exile-rpg.info/viewtopic.php?f= ... 3377#p3377
Laune: verwirrt, kalt
Geruch: Vor allem nach Blut
Sonstiges: Ist gerade erst angekommen, dementsprechend der Witterung ausgesetzt und desorientiert
Charakterbogen: https://exile-rpg.info/viewtopic.php?f=192&t=677#p3352

Ricarda Valentina Emilia Barder

#1

Beitrag von Ricarda Barder » Sa 11. Jan 2020, 23:13

Persönliche Daten

Vollständiger Name:
Ricarda Valentina Emilia Barder

Rasse:
Magierin

Unterart:
Blutgänger

Die Herkunft liegt ein wenig im Dunkel der Geschichte, aber hinter vorgehaltener Hand wird ein Pakt mit Feenwesen oder Dämonen vermutet. So ganz sicher weiß es aber niemand.
Eine Sekte würde es noch mit am besten beschreiben. Nur dass sie sich nichts daraus machen neue Mitglieder zu werben. Eher im Gegenteil. Sie wollen unter sich bleiben und am liebsten nichts mit anderen zu tun haben.
Leider ist das so nicht immer möglich. Autark sein ist mehr, als so eine, im Vergleich, kleine Gemeinschaft stemmen kann. Also werden geschäftliche Beziehungen auch nach außen gepflegt. Beliebt sind Botengänge, Auftragsmorde, Vertragsverhandlungen und der Gleichen. Alles wo man einen unbeteiligten dritten gebrauchen kann, bei dem keine große Gefahr besteht, dass sie aus Sympathiegründen die Seiten wechseln.
Nach außen ist ihr Auftreten durch eine gewisse Distanziertheit und Gefühlskälte gekennzeichnet.
Familienbande sind wichtig und jeder Blutgänger weiß genau wie er zu wem steht. Politisch, sozial und familiär. Die Wünsche des Einzelnen sind Unwichtig. Es zählt nur sein Wert für die Familie und was er für sie und die Gemeinschaft erreichen kann.


Geschlecht:
Weiblich

Alter, Geburtsdatum und Geburtsort:
28 (16.10.1991), Hamburg

Familienstand:
Ledig

Beruf oder Tätigkeit/Fraktion:
Gesundheits- und Krankenpflegerin


Aussehen

Erscheinungsbild:
1.80 groß, schlank, lange dunkelbraune Haare, hellblaue Augen (Im Normalfall)

Besondere äußerliche Merkmale:
Sichtbar: vereinzelte Schnittwunden und Narben an den Unterarmen
Nicht sichtbar: der ganze Körper ist gezeichnet von kleinen Schnittwunden und vereinzelten Narben
Wenn ihre Emotionen, egal in welcher Art und Weise stärker werden brechen schwarze Adern hervor, die sich über ihren gesamten Körper ziehen.
Ihre Iris wechselt die Farbe je nach Stimmung
-Rot: Lust
-Schwarz: Wut
-Blau: ausgeglichen (Ihre normale Augenfarbe)
-Grün: Eifersucht/Neid
-Gelb: Angst
-Rosa: Nervosität

-Violetter Kreis um die Iris: Zuneigung


Ausrüstung und Wertgegenstände:
Ein kleiner Damaszenerdolch mit dem Zeichen ihrer Familie auf der Klinge
Bei dem Übertritt hat sie nur den Krankenhauskittel und bequeme Schuhe bei sich. Nicht mal die Muffins hatte sie in der Hand. Wäre aber ja auch Verschwendung gewesen.


Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:

Ricarda hat einen ausgesprochen ausgebildeten Freiheitsdrang. Sie mag es nicht sich einfach so vorschreiben zu lassen, was sie tun darf und was nicht. Wobei sich das hauptsächlich auf Ihr Privatleben bezieht. Selbstverständlich weiß sie, dass es Regeln im Zusammenleben miteinander geben muss, denn nur so funktioniert eine Gesellschaft.
Aber sie vertritt den Standpunkt, dass, solange sie niemandem schadet, man sich aus ihren Entscheidungen raushalten sollte. Das hat allerdings auch die Kehrseite, dass sie bisher nicht willens war tiefgreifende Beziehungen aufzubauen. Lässt man andere erstmal an sich heran, haben sie die Eigenschaft sich einzumischen.

Daraus resultiert auch eine gewisse Sturheit. Wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat will sie das auch durchziehen. Manchmal sogar bis zu dem Punkt, an dem Es heißt: „Konsequenz heißt auch Holzwege zu Ende zu gehen.“

Diese Kombination und die Recht gefühlskalte Erziehung haben den Nebeneffekt, dass Moral und Nächstenliebe nicht immer die höchsten Instanzen in ihrer Entscheidungsfindung sind. Sie hat kein Problem damit jemandem die Nase zu brechen, wenn er meint sie gegen ihren Willen anzupacken.

Aber sie hält ihr Wort. Eine getroffene Vereinbarung, ein Vertrag, wird auf Biegen und Brechen eingehalten. Etwas, was sie nie abschütteln konnte.


Fähigkeiten:
Diese Art der Blutmagie basiert nicht auf dem Opfern von reinem Jungfernblut oder dergleichen Unsinn. Tatsächlich ist das Blut anderer, jedenfalls in den meisten Fällen, recht nutzlos. Der Blutmagier nutzt sein eigenes Blut um darüber seinen magischen Kern zu erreichen. Es ist, so gesehen, eine Art Blutzoll, der gezahlt werden muss um Zugang zur Magie zu erlangen, die Energie freizusetzen.
Je Mächtiger der Zauber, umso mehr Blut muss gegeben werden. Größere Rituale sind deswegen nur in einer größeren Gruppe sicher, in der die Magie aller Beteiligten gebündelt wird.


- Blutmagie wirken:
- Heilung (heilende Berührung)
- Schaden (verletzende Berührung)
-„Verzauberung“ von kleinen bis mittleren Gegenständen (ich glaube es mit Illusion zusammenpacken passt besser so. Das aussehen kann durch ein Ritual leicht verändert werden. Aber keine zu tiefgreifenden Veränderungen wie Blei -> Gold, Ansonsten ist damit gemeint, dass es eine Art Zauberspeicher wird, in dem die Magie ihres Blutes auf den Gegenstand Übertragen wird. Dieser Zauber ist nicht aufeinander aufbauend. Sprich man kann ihn erst wieder als Speicher nutzen, wenn er leer ist, und durch die Beschränkte Menge an Blut die ihr zur Verfügung steht, kann auch kein zu großer Speicher geschaffen werden.)
- Rituale für Schutzzauber und Fallen (Hoher Zeit- und Blutaufwand)
- Ritual der Verbindung von Seelen (die eigene mit einer anderen, befähigen zum Fühlen der Emotionen des Anderen, das Finden der anderen Person)
-Ritual zum Geben/Entziehen von Lebensenergie (Das Blut beider Parteien muss lebend gemischt werden (Wunde auf Wunde) um den Austausch zu ermöglichen, nur solange der Kontakt besteht
Profan:
Wundversorgung, Zugänge legen, Pflege, ect.
Nahkampf mit Messern


Ängste:
- Dass ihre Eltern sie finden
- Ihre Freiheit zu verlieren


Ziele:
- ein normales, unbehelligte Leben führen, weitweg von den politischen Ambitionen ihrer Familie und ihrer Rasse.

Meinung über andere Rassen:
- So lange sie nicht in die politischen Agendas hineingezogen wird und sie einfach ihr Leben leben kann, ist es ihr egal ob du ein Mensch, Magier, Vampir oder Warzenschwein bist.


Vergangenheit:

Rica wuchs in der Nähe von Hamburg mit ihren Geschwistern auf und war lange Zeit ein wahres Muster an Folgsamkeit und Fleiß. Die Blutmagie fiel ihr leicht und auch der Kampf mit dem Messer gehörte zu ihren Stärken. Anders als Schusswaffen. Dass sie damit schlecht war wäre noch untertrieben. Auf 10. Entfernung hätte sie mit der Schrotflinte noch immer das Scheunentor verfehlt.
Aber Zuneigung gab es nur für Erfolge. Immer verbissener übte sie. Ohne Erfolg. Im Gegenteil. Ihre Mutter machte nur zu deutlich wie enttäuscht sie davon war, dass ihre eigene Tochter so etwas Leichtes, wie das Bedienen einer Schusswaffe, allem Anschein nach nicht konnte. Das war der Anfang ihrer Veränderung, ihrer Loslösung aus dem festen Korsett ihrer Umgebung.

Aber je älter sie wurde umso mehr störte es sie, dass sie sich etwas verdienen musste, was doch für so viele andere Kinder eine Selbstverständlichkeit war. Immer wieder lehnte sie sich gegen die Regeln auf. Erst nur unmerklich und in unwichtigen Kleinigkeiten, wie das verstoßen gegen den Dresscode, später durchaus schwerwiegender, wie ihren Eltern in aller Öffentlichkeit Widerworte zu geben. Sie wollte nicht einfach nur ein Werkzeug in den politischen Ambitionen ihres Vaters sein, eine Waffe im Kampf um die Macht in ihrer Gesellschaft, welche geprägt war durch Intrigen und Machtspielchen. Sie wollte nicht Teil einer Gesellschaft sein, die kein Problem damit hatte sich gegenseitig umzubringen.


Mit Anfang zwanzig fasste sie den Entschluss die Welt ihrer Gemeinschaft zu verlassen und sich ein eigenes Leben aufzubauen. Kein Leichtes Unterfangen, wenn man bedachte, wie kontrollverliebt ihre Gemeinschaft war. Es war nicht vorgesehen, dass man die Gemeinschaft verließ und sein eigenes Leben lebte. Vor allem nicht unter den Menschen, diesen schwachen Wesen, die nicht mehr waren als Ratten auf zwei Beinen. Vermehren tun sie sich ja ähnlich ungezügelt.

Die Planung umfasste Monate war war mühsam aber schlussendlich erfolgreich.
In einer Nacht und Nebelaktion schaffte sie es dem goldenen Käfig ihres Zuhauses zu entkommen und sich weit weg von ihren Eltern in Köln ein neues Leben aufzubauen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und machte sogar eine Weiterbildung im Bereich der Intensivmedizin. Dass sie ihren Patienten mit ihren Fähigkeiten umso besser helfen konnte, bestärkte sie nur in ihrer Entscheidung. Aber es sollte nur Freiheit auf Zeit sein.
Nach einem Besuch ihres Bruders auf ihrer Arbeitsstelle war der Wunsch von dort fortzukommen stark genug um sie die Ebenen wechseln zu lassen. Sie hatte während des Übertritts das Gefühl bis auf die Knochen einzufrieren, bevor sie das Bewusstsein verlor. Beim Aufwachen in einer ihr völlig fremden Umgebung hatte sie lediglich ihren Dolch bei sich, den sie noch in der Hand gehalten hatte.

Rica ist völlig neu auf Exile und muss sich erst orientieren. Sie würde beim Plateau heraus kommen.



Musterpost:

Es war ihr erster Arbeitstag nach dem wohlverdienten Urlaub, als ihre Welt zusammenbrach. Sie hatte sich eigentlich darauf gefreut ihre Kollegen wiederzusehen, hatte entsprechend auch eine große Ladung selbstgebackener Muffins dabei, als sie ihn auf dem Flur ihrer Station sah.
Wie hätte sie ihn auch übersehen können. Er stach heraus wie ein Flamingo in der verdammten Antarktis!
Das perfekt gestylte rote Haar, die eisblauen Augen und der perfekt sitzende Anzug mit den handgefertigten Schuhen aus Italien. Ihr Bruder hatte schon immer ein Händchen für Kleidung besessen. Und eine verdammt gute Wahrnehmung. Bevor sie auch nur daran hätte denken können wegzulaufen wandte er sich ihr auch schon zu. „Ricarda! Da bist du ja. Deine Kollegin meinte schon, dass du bald hier sein würdest. Ich hoffe du hattest einen schönen Urlaub in Thailand? Ich habe gehört dort sei es wunderschön um diese Jahreszeit.“ Sein Lächeln war charmant wie eh und je. Natürlich hatten sie ihn geschickt. Wut begann sich in ihrem Bauch zu sammeln. Sie mussten es die ganze Zeit gewusst haben!

Mit dem Lächeln eines Engels kam Dennis auf sie zu und strecke die Arme nach ihr aus um sie in eine Umarmung zu ziehen. In all ihrer Überraschung stand sie jedoch nur stocksteif da. „Beherrsch dich Schwesterchen. Dein Make-Up ist nicht stark genug um es zu überdecken.“ Seine Stimme war süß wie vergifteter Honig, als er ihr leise ins Ohr flüsterte. „Was willst du hier?“ Zischte sie jedoch nur zurück, während sie sich Mühe gab ihre Emotionen in den Griff zu bekommen. Denn, auch wenn es ihr wirklich nicht gefiel, er hatte recht. Sie konnte schon spüren wie sie die schwarzen adern langsam ihre Bahn brachen. Noch viel zu schwach, als dass es aufgefallen wäre aber das konnte sich schnell ändern.
Noch immer lächelnd lies ihr großer Bruder sie los und deutete auf das Stationszimmer. „Lass uns nicht hier auf dem Flur darüber reden. Familienangelegenheiten gehören nicht auf die Flure eines Krankenhauses.“ Sie musste ihm zugutehalten, dass die Abscheu beim Wort Krankenhaus kaum zu hören war. „Deine Kolleginnen waren so nett uns ein wenig Privatsphäre zu gewähren.“ Ja klar. Und der Magier hatte rein gar nichts damit zu tun. Scheiß Lackaffe. Aber es blieb ihr keine andere Wahl, als ihm zu folgen. Wer weiß was er für fiese Tricks in seinem Seidenärmel hatte.
Kaum dass sie alleine waren fiel die Maske auch schon und seine Augen wurden kalt wie Gletscher. „Es wird Zeit, dass du nach Hause kommst und deinen Platz einnimmst Ricarda. Vater hat dich lange genug mit den Menschen spielen lassen. Aber seine Geduld ist zu Ende. Du wirst diese Farce aufgeben mitkommen. Es ist alles arrangiert.“ Machtlos ballte sie Hände zu Fäusten und verengte die Augen zu Schlitzen. „Was meinst du damit?“ Sie erschrak vor der Fassungslosigkeit in ihrer Stimme und ihr großer Bruder rollte nur mit den Augen. „Stell dich nicht dümmer als du bist. Deine Verbindung mit Maximilian natürlich. Die Einladungen sind bereits verschickt und Mutter hat das Bankett bis ins kleinste Detail geplant. Du dachtest doch wohl nicht ernsthaft, dass du uns einfach so hinter dir lassen könntest. Du warst schon immer Vaters Liebling, das heißt aber nicht, dass er dich dieses Spielchen hier auf ewig spielen lässt. Wie ich schon sagte: Es ist Zeit nach Hause zu kommen.“ „Und wenn ich nicht will? Wenn mir dieses Leben gefällt und ich nicht als Spielball herhalten will?“ Nicht nur ihre Haut zeigte nun deutlich wie aufgewühlt sie war auch ihre Augen änderten sich zu einem tiefen schwarz. Ein Ausdruck ihrer Wut.

Aber nicht nur sie wurde von ihren Gefühlen übermannt. Von jetzt auf gleich brachen die pechschwarzen Adern auf der Haut ihres Bruders hervor. Sein Gesicht, sein Hals seine Hände… alles war bedeckt von tiefschwarzen, pulsierenden Adern. Adern auf die sie einen sehr guten Blick hatte, da er sie von jetzt auf gleich an der Kehle packte und gegen die nächste Wand drückte.
„Mach dich nicht lächerlich Ricarda. Du hattest deinen Spaß und deine Freiheit, aber bilde dir nicht ein, dass wir dich einfach so gehen lassen und unter diesem Gesindel leben lassen. Du bist eine von uns und wirst dich auch so verhalten. Du wirst die Verbindung mit dem Mann eingehen, den unsere Eltern für dich ausgesucht haben und deine Pflicht erfüllen.“ Auch seine Augen waren von einer Schwärze erfüllt, die einem das Gefühl gaben direkt in den Abyss zu blicken. Eine kalte Schwärze, die einem die Seele aus dem Körper zu reißen drohte.
Mit aller Kraft versuchte sie seine Finger von ihrem Hals zu lösen. „Lass mich los Dennis! Du tust mir weh.“ „Glaub mir, das ist nichts zu den Schmerzen, die ich dir zufügen werde, solltest du dich weigern.“ Fast hätte sie vergessen, dass es sowas wie Geschwisterliebe bei ihnen nicht gab. Zumindest nicht seit er der Meinung war, dass ihr Vater sie bevorzugte. Und in Anbetracht der Tatsache, dass sie so lange unbehelligt geblieben war, hatte er damit vermutlich sogar recht.Scheiße! Sie musste von ihm wegkommen.
Ein Plan formte sich und ihre Gegenwehr erlahmte. Tränen liefen ihr über die Wangen. „Bitte, tu mir nicht weh. Ich tue was du willst, aber bitte lass mich los Dennis.“ Sie hasste sich dafür, dass ihre Stimme so weinerlich klang, aber selbst wenn sie gewollt hätte: Sie hätte nicht anders gekonnt.

Prüfend sah der Ältere ihr in die Augen und löste langsam seinen eisernen Griff. Hustend sank Ricarda zu Boden und hielt sich mit einer Hand die Kehle. Bastard! Bestimmt hinterließ das blaue Flecken an ihrem Hals. „Gut, dass du zur Vernunft gekommen bist. Mutter hat dich schrecklich vermisst. Sie kann es kaum erwarten dir das Kleid zu zeigen, welches sie für dich ausgewählt hat. Seide und belgische Spitze. Du wirst es lieben.“ Plötzlich war seine Stimme wieder seidenweich und sein Blick merklich wärmer. Er war davon überzeugt gewonnen zu haben, dass sie während ihrer Zeit bei den Menschen ihren Schneid verloren hatte. Anders konnte sie es sich nicht erklären, dass er so dumm war ihr die Hand zu reichen um ihr beim Aufstehen zu helfen. Ihr ganzes Sein war nur von einem Gedanken erfüllt: Weg von hier! Mit einem unschuldigen Lächeln nahm sie seine Hand um sich aufhelfen zu lassen. Jedoch umfasste sie mit der anderen Hand das Messer, welches sie zum Beginn ihrer Ausbildung geschenkt bekommen hatte, und in einer fließenden Bewegung zog sie es aus der Scheide an ihrem Knöchel uum es Dennis in den Bauchraum zu rammen. Mit aller Kraft riss sie es dann zur Seite um mit der Wunde so viel Schaden wie möglich zu machen. Gleichzeitig spürte sie jedoch auch wie die Klinge über ihre eigenen Finger glitt.
Aber alles was zählte war ihre Flucht. So schnell wie möglich riss sie sich los und rannte zur Tür. Getötet hatte sie ihn dadurch nicht. Er würde sich im Handumdrehen geheilt haben, aber es verschaffte ihr einen Vorsprung.
Das Letzte was sie hörte, bevor sie die Tür aufriss, war sein leises Lachen. „Ich hätte nicht gedacht, dass du es noch kannst. Aber das wird dir auch nicht helfen Rica.“
Und dann umfing sie eisige, bis auf den Knochen dringende Kälte, die ihre das Gefühl gab bei der kleinsten Berührung zu zerspringen. Für eine gefühlte Ewigkeit war das ihr letzter Gedanke.

Out of Character

Plotidee:
- Ich könnte mir vorstellen, dass noch mehr Blutgänger in die Welt kommen und versuchen ihre Spielchen dort zu spielen. Schließlich müssten sie sich dann nicht mehr verbergen. [Edit: Natürlich würde das zuvor abgesprochen werden, hatte nur das Gefühl was schreiben zu müssen ^^‘
Das Mit der Heilerin wäre eine Stelle, die ich gerne mit ihr belegen würde]


Zweitcharakter(e):
- nein

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise:
-Dies wäre mein erster Char nach einer langen Forenpause. Ich würde also erstmal kurze Plots bevorzugen um wieder reinzukommen. Mit einem festen Playpartner könnte sich aber bestimmt schnell ein Plot ergeben. Ich bin offen für Ideen und Vorschläge
Zuletzt geändert von Ricarda Barder am So 12. Jan 2020, 20:43, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Ricarda Valentina Emilia Bader

#2

Beitrag von Viktor Vadulescu » So 12. Jan 2020, 11:21

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche mit einer privaten Nachricht bei dir.
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Re: Ricarda Valentina Emilia Barder

#3

Beitrag von Viktor Vadulescu » So 12. Jan 2020, 20:57

Willkommen auf Exile, Ricarda Barder!
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