Elias

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Elias
Mensch
Beiträge: 3
Registriert: So 1. Mär 2020, 16:18

Elias

#1

Beitrag von Elias »

Persönliche Daten:

Vollständiger Name: Elias Caldera

Rasse: Mensch

Geschlecht: männlich

Alter, Geburtsdatum und Geburtsort: 32, 24. März 1987, Valencia, Spanien

Familienstand: ledig

Beruf: Arzt und Historiker

Aussehen:

Erscheinungsbild: Elias ist ein Mann vom ungefähr 180 Zentimetern Größe und schlank, aber nicht untergewichtig. Er ist wenig muskulös – er findet übermäßig muskulöse Männer eher lachhaft denn attraktiv and hat kein Interesse daran, so auszusehen – und auch nicht der stärkste, doch er bemüht sich, trotz seiner körperlich wenig herausfordernden beruflichen Tätigkeit bis zu einem gewissen Grad in Form zu bleiben. Schwäche ist ihm genauso sehr ein Gräuel wie Männer, die ihre Muskeln aufpumpen, bis sie zu platzen scheinen.

Elias‘ Haut ist blass. Im Sommer würde sie, selbst, wenn er den ganzen Tag in der Sonne briete, nur rot und danach vielleicht eine Spur weniger blass, aber niemals ordentlich braun werden. Da Elias sich weder gerne sonnt noch braun werden will, ist das aber kein Problem für ihn. Was einem darüber hinaus an seiner Haut vielleicht noch auffallen könnte, ist die Tatsache, dass er keine Narben hat und seine Hände weich und frei von Schwielen sind. Sein Leben war, sowohl vor als auch nach dem Übergang, relativ privilegiert. Er hat noch nie um sein Leben kämpfen oder körperlich hart arbeiten müssen.

Elias‘ Haare sind dunkelbraun, fast schwarz und glatt. Seit dem Übergang trägt er mehr oder weniger schulterlang, um sich an die Mode in der neuen Welt anzupassen. Meistens sind sie ordentlich mit einem Band im Nacken zusammengebunden. Elias läuft nie unfrisiert und mit zerzaustem Haar herum, sondern achtet immer darauf, dass er einen ordentlichen Eindruck macht. Genauso wenig würde man ihn jemals unrasiert sehen.

Seine Augen sind strahlend blau, wie der Himmel. Sie könnten schöne Augen sein, Augen, in denen man sich verlieren könnte, würde er nicht oft so kalt und gleichgültig dreinblicken und würde er wie ein „normaler“ Mensch Blickkontakt halten anstatt zu starren und seinem Gegenüber in die Augen zu sehen anstatt einen Punkt über den Augen oder neben dem Kopf der betreffenden Person zu fixieren.

Was seine Kleidung betrifft, ist er immer korrekt gekleidet. Meist zieht er gedämpfte Farben, blau, grau oder schwarz, vor, da diese ihm seiner Meinung nach am besten stehen. Nie würde er einfach in den Kasten greifen und das erstbeste Stück herausnehmen oder mit schmutziger oder löchriger Kleidung herumlaufen. Für so etwas ist er viel zu eitel.

Besondere äußerliche Merkmale: keine

Ausrüstung und Wertgegenstände: Elias trägt meistens einen Dolch oder ein Messer bei sich, wenn er außer Haus ist, da er seinen Mitmenschen nicht über den Weg traut. Weiters hat er für gewöhnlich eine Tasche mit diverser medizinischer Ausrüstung sowie Schreibzeug mit sich, letzteres, damit er sich Notizen machen kann, falls irgendetwas seine Aufmerksamkeit erregt. Außerdem hat er natürlich einen Geldbeutel dabei.

Charakter:

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Elias wirkt Fremden gegenüber oft kühl, beinahe emotionslos. Das ist nicht der Fall. Er hat Gefühle, die in ihrer Stärke manchmal überwältigend sein können. Wie alle anderen Bewohner von Exile hat er seine Abneigungen und Vorlieben, Ängste, Stärke und Schwächen, er zeigt sie nur nicht so offen, da er den Personen um ihn herum keine Angriffsfläche bieten will. Er ist überzeugt davon, dass sie ihn, wenn sich eine Gelegenheit bietet, ausnutzen und verraten würden.

Er ist ein sehr korrekter Mann. Nie würde er zu spät kommen, schlampig arbeiten oder seine Arbeit erst auf den letzten Drücker erledigen. Elias ist extrem nachtragend. Er verzeiht Fehler nur schwer, sowohl bei sich als bei anderen und hat Probleme, sich in seine Mitmenschen hineinzuversetzen. Er kann sich nicht vorstellen, dass andere Menschen anders als er denken.

Wenn jemand ein Stück Brot stiehlt, weil er am Verhungern ist, ist er für ihn ein Dieb, und er würde ihn ohne zu zögern der Wache ausliefern und ihn höhnisch fragen, warum er denn nicht arbeitet, anstatt zu stehlen. Er kann und will sich nicht vorstellen, dass nicht alle Menschen ein so privilegiertes Leben wie er führen können, dass nicht jeder auf Exile ein geregeltes Einkommen hat oder überhaupt irgendeine Art von Einkommen.

Dazu kommt, dass er sich gerne selbst etwas überschätzt.

Elias wirkt oft zynisch und überheblich, er ist jedoch nur selten gewalttätig und benutzt kaum jemals Schimpfwörter, sondern drückt sich sehr gewählt aus. Seiner Meinung nach schimpfen Menschen nur, wenn sie keine überzeugenden Argumente vorbringen können.

Oft brüskiert er Menschen durch sein Verhalten. Manchmal kommt es vor, dass er sich mitten im Gespräch verabschiedet und den Raum verlässt, weil er das Gefühl hat, dass es seiner nicht wert ist. Er hat keine Lust, seine knapp bemessene Zeit zu verschwenden.

Oft macht Elias den Eindruck, als ob er die Welt hasst. Das ist jedoch nicht der Fall. Das Schicksal von Exile liegt ihm sehr am Herzen, er hat nur kein Interesse an dummen, schwachen und faulen Menschen, die sich in ihrer Schwäche suhlen anstatt die Ärmel hochzukrempeln. Er selbst würde sich niemals gehen lassen und einfach nur faul herumliegen. Auf eine gewisse Weise macht Elias den Eindruck eines innerlich Zerrissenen, zerrissen zwischen der Sorge um die Welt und der Verachtung für die, die auf ihr leben.

Elias missfällt Small Talk. Nie würde er sich freiwillig über das Wetter und andere Belanglosigkeiten unterhalten. Wenn jemand jedoch ein tiefgreifendes Gespräch führen will, kann er in ihm einen durchaus interessierten, ja sogar begeisterten Gesprächspartner finden. Wenn es einem bestimmten Zweck dient, kann er richtiggehend charmant und sympathisch sein.

Er ist wissbegierig und macht sich oft zu den trivialst erscheinenden Dingen Notizen. Seiner Meinung nach bedeutet Wissen Macht und nur, wer die Vergangenheit kennt, kann auch die Zukunft beeinflussen.

Was seine Vorlieben betrifft, mag Elias schöne Kleidung, intelligente Menschen, Katzen, gutes Essen und tiefgreifende Gespräche, sich selbst (!) – und Drogen, was auf den ersten Blick gar nicht zu einem Mann wie ihm passen will. Er leidet jedoch seit seiner Ankunft in der neuen Welt unter wiederkehrenden Kopfschmerzen, aufgrund derer er oft schlechter Laune ist und die durch diverse Substanzen ein wenig abgemildert werden.

Zuwider sind ihm hingegen schwache, dumme, arme oder hässliche Menschen. Er ekelt sich vor fettigem Essen und Schweiß und hat eine seltsame Angst vor Pferden. Zudem scheut er die Dunkelheit. Er sieht im Dunkeln kaum etwas und mag das Gefühl von Schwäche, dass die Nacht in ihm hervorruft, nicht. Darüber hinaus sind ihm Wesen, Magie und Religion zuwider. Seiner Meinung nach sind Menschen, die an einen Gott glauben, den man nicht sehen kann, dumm.

Fähigkeiten:
Elias ist in der Lage, eine Situation schnell zu erfassen. Dabei sieht er nicht so sehr das große Ganze, sondern die vielen kleinen Einzelteile, die dieses Ganze ausmachen.
Er kann leidlich gut mit dem Dolch umgehen, wobei er sich auf seine Schnelligkeit und den Überraschungsmoment verlässt.
Er kann sehr gut schreiben und lernt auch fremde Sprachen sehr schnell. Alles, was mit Sprache oder dem Auswendiglernen von Fakten zu tun hat, fällt ihm sehr leicht.

Ängste:
- Elias hat panische Angst davor, zu versagen.
- Er hat große Angst vor dem Tod und dem Alter. Er will nicht schwach und hässlich sein und auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Seiner Meinung nach ist es in einer mittelalterlichen Welt wie Exile noch schlimmer, alt zu sein als auf der Erde.
- Er hat Angst davor, dass ihn andere Menschen verachten und für schwach halten.
- Elias fürchtet sich vor der Dunkelheit. Er sieht im Dunklen kaum etwas und ist dann ziemlich hilflos.
- Darüber hinaus hat er Angst vor Pferden. Seiner Meinung nach sind sie böse Ungeheuer mit großen Zähnen, die nur darauf warten, einen anzugreifen. Nie würde er freiwillig ein Pferd reiten.

Ziele:
Elias will, dass ihn die Menschen kennen und brauchen, weil er das Gefühl hat, sonst wäre sein Leben umsonst. Er will ein wichtiger Mann in Exile sein, weswegen er seine derzeitige Arbeit macht. Seiner Meinung nach geht ohne ihn gar nichts. Weiterhin würde er den Bewohnern von Exile zu mehr Bildung verhelfen. Er hat bemerkt, dass es kaum Aufzeichnungen über das Leben auf der Erde gibt und möchte das ändern. Seiner Meinung nach wäre es ein Verbrechen, wenn all das Wissen verloren ginge.

Meinung über andere Rassen:
Meinung über die Wesen:
Elias misstraut den Wesen und verachtet sie. Nie würde er sich mit einem Wesen anfreunden. Auch Magiern misstraut er sehr. In seinem Leben auf der Erde ist er nie mit Übernatürlichem in Berührung gekommen. Seiner Meinung nach ist das alles falsch und unnatürlich.

Besondere Probleme hat er mit Engeln und Dämonen, da ihnen seiner Meinung nach trotz Allem der Hauch des Religiösen anhaftet und sie somit seine atheistische Weltanschauung gehörig durcheinanderbringen. Vampire andererseits faszinieren ihn ein wenig. Gerne würde er wie sie ewig jung bleiben, doch verabscheut er die Bluttrinkerei.

Trotzdem er die Wesen so sehr verachtet, informiert er sich über sie, denn das Falscheste was man in solch einer Situation machen könnte, wäre seiner Meinung nach, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, die Wesen würden einen in Ruhe lassen.

Meinung über die Menschen:
Elias ist ein Mensch. Für ihn sind die Menschen trotz all ihrer Fehler und Schwächen die Krone der Schöpfung.

Vergangenheit:

Elias wurde auf der Erde geboren. Sein Vater war Spanier, seine Mutter Israelin. Sie lernten sich kennen, als Elias‘ Vater im Urlaub jemanden suchte, der ihm Jerusalem von seiner ganz persönlichen Seite zeigte. Elias verbrachte seine ersten Lebensjahre zwischen beiden Ländern, bis sein Vater, ein Historiker, schließlich, als Elias acht Jahre alt war, eine Lehrstelle in Kanada annahm, was für den Jungen ein Schock war. Er hatte bisher noch nie einen richtigen Winter erlebt, auch war ihm die kanadische Mentalität fremd.

Aufgrund der vielen Reisen und Umzüge schloss Elias nie irgendwelche engen Freundschaften. Er machte sich ohnehin nie viel aus anderen Kindern. Sie waren ihm zu dumm, zu naiv und zu unlogisch und hänselten ihn auch oft wegen seiner etwas spröden, ungewöhnlichen und etwas besserwisserischen Art. Lieber als die Gesellschaft Gleichaltriger suchte er die Gesellschaft von Büchern. Durch sie hoffte er, die Menschen und die Welt, die ihn umgab, zu verstehen zu lernen und vielleicht etwas bewegen zu können.

Nach seinem Schulabschluss entschied er sich dazu, wie sein Vater Geschichte zu studieren und dazu auch noch Kurse an der medizinischen Fakultät zu belegen. Er hatte kein Verständnis für seine Altersgenossen, die auf Partys gingen und bis in die Nacht am Computer zockten. Er wollte etwas erreichen, irgendetwas, er wollte seine Spuren auf der Welt hinterlassen, weil er das Gefühl hatte, sonst wäre sein Leben umsonst gewesen. Das Klischee von Familie und Eigenheim und Klagen über die Politik bei einem Krug Bier war nie etwas für ihn.

War er als Kind schon eher ein Einzelgänger, so nahm sein Verhalten als junger Mann teilweise fast soziopathische und antisoziale Züge an. Je mehr er über die Welt und seine Mitmenschen erfuhr, desto weniger gefielen sie ihm. Er hatte kein Interesse mehr an dem, was die Welt für ihn bereithielt. Er wollte kein Teil irgendeines Systems sein und sein ganzes Leben lang irgendwelchen Fremden, die ihm nicht wirklich interessierten und die sich auch nicht für ihn interessierten, wie ein Lemming hinterherlaufen.

Die Erde, so schien es ihm, raste geradewegs auf den Abgrund zu während ihre Bewohner sich über Trivialitäten stritten. Sie war voll von Kriegen und Terror, von stinkenden Fabriken, stinkenden Autos und stinkenden Menschen, die sich in Wohnungen, die Sardinenbüchsen ähnelten, zwängten und behaupteten, das sei das Leben, dass sie sich immer gewünscht hatten. Nie wollte er in irgendeiner Weise so wie sie werden.

Er hatte sein Studium aus dem Idealismus heraus, irgendetwas verändern zu können, begonnen. Obwohl er die Menschen nicht verstand und sie auch nicht besonders mochte, so wollte er doch nicht, dass sie zugrunde gingen. Er musste jedoch erkennen, dass er als Einzelperson bedeutungslos war. Er hätte sich das Leben nehmen können, und die Welt hätte nicht einmal eine Sekunde lang innegehalten, um um ihn zu trauern.

Er wollte eine neue Welt, die noch unverbraucht war, auf der er mehr als eine Nummer war, eine Welt, die eine Zukunft hatte, und so öffnete sich schließlich eines Tages das Portal nach Exile für ihn, und er schritt, obwohl er bisher nie mit Übernatürlichem in Berührung gekommen war, ohne Zögern hindurch, da ihm an dem, was hinter ihm war, nicht mehr wirklich etwas lag.

Die erste Zeit in Exile war hart für ihn. Der Übergang hatte Spuren an seinem Körper hinterlassen und ihn krank gemacht, doch mit der Zeit erholte er sich etwas und landete schließlich in Elysias, wo er aufgrund seiner Bildung eine Stelle in der Verwaltung erhielt. Dies schien ihm die beste Möglichkeit, etwas in der Stadt bewegen zu können und mehr über den seltsamen Ort, der jetzt seine Heimat war, erfahren zu können.

Der Kataklysmus und die darauffolgenden Ereignisse führten dazu, dass Elias abermals sein Leben radikal umstellen musste. Sein Büro und den Palast gab es nicht mehr; niemand brauchte mehr einen Verwaltungsbeamten oder einen zukünftigen Universitätsprofessor (vor der Katastrophe hatte es sich Elias zum Ziel gesetzt, an der zukünftigen Universität zu arbeiten). Er fand jedoch eine andere Möglichkeit, sich wichtig und noch dazu nahezu unabkömmlich zu machen. Er besann sich auf seine medizinische Erfahrung.

Musterpost:

Aus dem alten Forum: Elias‘ erste Begegnung mit Sorana:

Im Gegensatz zu seinen Kollegen würde es Elias Caldera nicht im Traum einfallen, einfach so eine Viertelstunde vor Büroschluss zu verschwinden. Während die unerträgliche Person, die im Zimmer neben ihm arbeitete sich also schon längst aus dem Staub gemacht hatte, saß er kerzengerade auf seinem Stuhl und sortierte seine Akten so, dass sie genau übereinander lagen. Ordnung war für ihn nämlich das Maß aller Dinge.

Natürlich hofft er aber genauso wie alle anderen insgeheim, dass nicht zu so später Stunde noch ein Besucher mit einem komplizierten Anliegen auftauchen und so seinen kostbaren Feierabend unwiederbringlich ruinieren würde. Er war ja kein Masochist. Aus diesem Grund verdüsterte sich sein Blick einen Moment lang, als die Tür aufging und eine Dame von seiner Meinung nach höchst zweifelhaftem Aussehen sein Büro betrat.

Nein, korrigierte er sich in Gedanken, als er den Blick über Sorana streifen ließ, diese Person war keine Dame. Die Art, wie sie sich bewegte, die viel zu roten Lippen, die Worte, die sie sprach und der Tonfall in dem sie sie sprach, ließen den Verdacht zu, dass sie ihr Geld damit verdiente, dass sie für Männer, die ihre Triebe nicht unter Kontrolle hatten, die Schenkel breit machte.

Wahrscheinlich glaubte sie, dass das Lächeln, das sie ihm schenkte, ihn geneigter machen würde, sich ihrem Anliegen trotz der späten Stunde zu widmen, doch da hatte sie sich getäuscht. Im Gegensatz zu den meisten Männern in Elysias konnte er sich beherrschen und verwandelte sich, wenn er mit weiblichen Reizen konfrontiert wurde, nicht gleich in einen sabbernden Idioten, der sich vor lauter Hilfsbereitschaft fast überschlug.

„Guten Abend“, erwiderte er ihren Gruß. Obwohl er ihresgleichen geringschätzte, um nicht zu sagen verachtete, und ihm die Art, wie sie sein Büro betreten hatte missfiel, waren seine Worte höflich, wenn auch leicht unterkühlt. Seiner Meinung nach war korrektes Benehmen, besonders bei der Arbeit, von allergrößter Wichtigkeit. „Ich weiß nicht, wer Ihnen gesagt hat, ich sei der Retter in der Not. Ich bin kein guter Samariter und habe nichts zu verschenken, aber wenn Sie einen Stempel brauchen oder einen Antrag stellen wollen, sind Sie bei mir richtig.“

Er sagte den letzten Satz mit leichtem Widerwillen. Die Hoffnung, dass er sich pünktlich auf den Nachhauseweg würde machen können, hatte sich hiermit wohl zerschlagen. Der Mappe nach zu urteilen, die die Frau an ihre Brust gedrückt hatte, würde es einige Zeit dauern.

„Setzen Sie sich“, fuhr er fort und deute auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch, da er keine Lust hatte, zu ihr aufzusehen und dabei Nackenschmerzen zu bekommen. Er hatte ohnehin schon oft genug Schmerzen. „Und sagen Sie mir bitte, wie lange Sie in Elysias wohnen und warum Sie es bisher noch nicht geschafft haben, sich registrieren zu lassen, wenn Sie anscheinend Zeit für eine Reihe anderer Dinge hatten.“

Er wies auf die Unterlagen, die sie abstempeln lassen wollte. „Haben Sie einen Arbeitsplatz und einen festen Wohnsitz, Frau …?“ fragte er und machte eine kurze Pause, die sie, wenn ihr daran lag, dass er ihr zumindest einigermaßen wohlgesonnen war, mit ihrem Namen füllen würde.


Out of Character

Plotidee:
- Elias versucht, sich nach dem Kataklysmus durch seine medizinische Erfahrung unabkömmlich zu machen und einmal mehr eine wichtige Position in der Gesellschaft einzunehmen.

Zweitcharakter(e): keine

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise: Das ist ein Charakter aus dem alten Forum.
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Re: Elias

#2

Beitrag von Claire »

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche mit einer privaten Nachricht bei dir.
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Claire
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Re: Elias

#3

Beitrag von Claire »

Willkommen auf Exile, Elias!
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