Strur Barstrukken

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Strur Barstrukken
Elf
Beiträge: 32
Registriert: Sa 6. Jul 2019, 14:55
Unterart: Gnom
Geschlecht: Männlich
Fraktion: Reliktjäger
Tätigkeit: Alchemist/Reliktjäger
Ort: https://exile-rpg.info/viewtopic.php?f=54&p=2252#p2252
Laune: Aufgeschlossen und guter Dinge
Geruch: Leder, Öl, Kirschholz
Sonstiges: Just doin´my stuff and being brilliant!
Charakterbogen: https://exile-rpg.info/viewtopic.php?f=173&p=2077#p2077

Strur Barstrukken

#1

Beitrag von Strur Barstrukken » Sa 6. Jul 2019, 15:21

Vollständiger Name:
Strur Elir Barstrukken. Von vielen wird er einfach nur "der Professor" oder "der Gelehrte" genannt, weil er sich in vielfältiges Wissen aneignen konnte. Halbmann nennt ihn heute kaum noch jemand.

Rasse:
Elf

Unterart:
Gnom

Geschlecht:
Männlich

Alter, Geburtsdatum und Geburtsort:
13. Dezember 1982. 37 Jahre alt. Geboren auf der Erde in Zossen, dann hoch nach Kiel an die Küste gezogen. Weiter nach Ostfriesland. Leer´er Liebling. Er wollte von zuhause weg, weil es für ihn dort keine Zukunft mehr gab; die Menschheit mit ihrer Hochtechnisierung bedrohte den Lebensraum seiner Sippe immer mehr, sodass er erst aufs Dorf nach Leer zog und sich schließlich entschloss, auf die Bermudas auszuwandern. Es war für ihn einfach an der Zeit, seiner Familie zu entfliehen. Gnome haben so große und komplexe Verwandtschaftsbeziehungen, dass Witze darüber ganze Bücher füllen. Allein in der Bibliothek zu Alexandria gab es eine eigene Abteilung nur für Humoristiken über Gnome.

Familienstand:
Ledig, aber Frauenbesuch nicht abgeneigt. Das passiert sogar überraschend oft, betrachtet man seine Körpergröße; sein Vollstrecker ist jedoch ein ganz anderes Kaliber und alles andere als klein.
Seine verschollene Gefährtin hätte nichts dagegen; Gnome sind nicht direkt monogam.

Beruf oder Tätigkeit/Fraktion:
Seit er hier ist, hat er sich einen Ruf als Alchemist und "mehr oder weniger Weiser in vielen Bereichen" erarbeitet. Er besitzt ein kleines Labor, wo er Schrott hortet, Dinge repariert oder ganz einfach in den Themengebieten forscht, die ihn zur Zeit interessieren. Vor drei Jahren etwa hat er sich den Reliktjägern angeschlossen und hat schon das ein oder andere interessante Teil bergen und seine Funktion ergründen können.

Im zweiten Labor, einer von mehreren unterirdischen Geheimkammern, forscht er heimlich an Dingen, die die Öffentlichkeit nicht erfahren brauchen; Krankheiten, Gifte, Dämonenbindung. Außerdem betreibt er dort eine kleine, schwarze Schnapsbrennerei: „Strurs Rattenbrodem“. Ist ein wenig wie dieser Thailandschnaps mit der Schlange drin; hier sind es Ratten.


Aussehen

Erscheinungsbild:
Mit seiner Körpergröße von 95 cm ist Strur ein Zwerg unter Menschen, aber ein stattlicher Mann unter den Gnomen. Seine Kleidung ist so bunt und vielfältig wie das Innere seines Kopfes: heute noch ist er Astrologe, morgen liegt sein Interesse gänzlich auf Architektur oder Geologie. Die Wissenschaft zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Daher die eigens angefertigte Brille mit den verschiedensten Speziallinsen. Deshalb die Zangen und Klopfer. Deshalb die Tatsache, dass seine rechte Hand, die eigentlich tot herumliegen sollte, putzmunter ist und er seine liebe Mühe damit hat, ihrer habhaft zu bleiben.
Leder und Stoff bedecken seinen Körper, hier als Schal, dort als Teil einer Rüstung. Alles mehrlagig übereinander, bunt zusammengewürfelt. Über seinem rechten Armstumpf sitzt ein Stopfen aus Leder. Ob das seine einzige Funktion ist?
Seine lockigen Haare sind grün und recht kurz gehalten, sein Backenbart hingegen scheint etwas wirr. Der Blick seiner Augen ist meistens recht ernst, er hat ein gutes Pokerface. Seine ganze Statur ist muskulös, er ist für seine Körpergröße überraschend kräftig. An seinen Füßen stecken feste Lederstiefel, die ihn vor Kälte und Säure schützen.

Besondere äußerliche Merkmale:
Als erstes fällt seine Linsenbrille auf. Als nächstes seine bunte Kleidung mit den vielen Taschen, Beuteln und Werkzeugen.Wenn man etwas umher huschen sieht, dass die Hauskatze jagt, ist es in der Regel seine rechte Hand.

Ausrüstung und Wertgegenstände:
Diverse Taschen, Beutel und Säckchen mit all den Dingen, die er für seine Wissenschaften benötigt. Pulver, Salben, Kristalle, Flüssigkeiten, Kreiden. Seine Brille mit den mehrphasigen Linsen, die ihm hilft, viele Lichtspektren, Auren und mehrphasige Lebensformen zu sehen. Der Such/Finder, ein kleiner, handlicher Stab, eine Art Wünschelrute für Relikte. Kann auch als Verteidigungswaffe benutzt werden. Berührt man jemanden mit dem Kristal am Ende und drückt den Knopf am anderen, kommt es bei dem Berührten aufgrund der Schwingungen, die zufälligerweise den Magendarmtrakt beeinflussen, schwallartig vorne und hinten raus. Der Stopfen an seinem Arm kann auseinandergezogen werden und gibt einen brauchbaren Regenschutz ab.
Des weiteren trägt er oft einen ledernen Seesack mit sich herum.


Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Strur ist ein Gnom, und das merkt man ihm an: er ist klein, aber alles andere als auf den Kopf gefallen. Wie viele Gnome scheint er ein beinahe schizophrenes Wesen zu haben: einerseits ernst, vorsichtig, gefasst und ruhig. Andererseits so sprudelnd wie ein Frettchen auf Drogen; wissbegierig bis zum Exzess, geradezu tollkühn und wahnsinnig risikolos beim Begegnen möglicher Gefahren und nahezu sträflich unaufgeregt beim Hantieren mit gefährlichen Stoffen. Die möglichen Folgen seines Verhaltens sind für ihn erstaunlich nebensächlich, da er einfach davon ausgeht, dass alles so läuft, wie er es braucht. In der Gruppe fühlt er sich sicher und lässt die anderen gern vorgehen; sollen die doch zuerst gefressen werden. Jemand muss ja die Witwen trösten... Ist er allein unterwegs, vertraut er jedoch gänzlich seinen Fähigkeiten und seiner Intuition.

Strur´s dunkle Seite: er ist nachtragend, streitsüchtig und hat sehr schnell einen Trotzkopf. Arroganz und Sarkasmus sind ebenfalls noch zwei Eigenschaften von ihm. Er ist egoistisch und denkt in erster Linie an sich; das muss nicht schlecht sein, außer man ist auf der Seite derer, die sich auf ihn verlassen haben. Der Verlust seiner Gefährtin hat etwas in ihm verändert.

Fähigkeiten:
Er ist ein begnadeter Wissenschaftler mit einem Hauptaugenmerk auf Alchemie, Archäologie, Naturheilkunde und Reliktkunde. Er spricht mehrere Sprachen fließend und versteht sich ganz allgemein auf Natur und Technik. Gnomentechnik. Immer ein Wunder wert. Bei seiner Arbeit steckt er mit soviel Hingabe darin, dass ein Teil von ihm auf die Dinge abfärbt, die er bearbeitet oder kreiert. Maschinen sind langlebiger und von hoher Qualität, Tränke wirken besser und manche Dinge sind nur noch mit Magie zu erklären; so kann er einen Gegenstand mit seiner Essenz aufladen und dadurch Dinge beleben. Mit etwas Trickserei und, wie er es nennt: Nahtodmedizin, hat er es geschafft, seine Hand zu vitalisieren, die ihm bei einem Experiment mit interdimensionalen Partikeln verloren ging. Ideenreichtum und schnelle Anpassung an Gegebenheiten wird bei ihm groß geschrieben. Er spielt ganz passabel Glücksspiele. Strur ist klein, flink und wendig, seine körperliche Schwäche macht er durch Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit wett.

Ängste:
Tödliche Krankheiten
Seit einer Magendarmerkrankung und dem Forschen nach möglichen Ursachen hat sich ihm das Feld "Feind im eigenen Körper" aufgetan. Es ist erschreckend, was man findet, wenn man nur sucht. Strur ist noch jung und will noch eine Weile leben; etwas Angst vor üblen Seuchen ist pathologisch völlig unbedenklich.

Langsame Tode
Er glaubt nicht direkt an ein Leben nach dem Tod. Gleichzeitig schon, denn man kann schließlich nicht sicher sein. Im Allgemeinen geht er als Wissenschaftler davon aus, dass man stirbt, wenn man stirbt. Dann hat man´s hinter sich. Nur der Weg dahin, wenn man entweder an Krankheiten dahinsiecht oder von einem netten Kerl mit einer Zange... umsorgt wird, der kann etwas dauern und sich unschön hinziehen. Steht er nicht drauf. So gar nicht. Deshalb lieber ein schneller Sprung in einen Vulkan, eine Dolchklinge ins Herz oder ein schnell wirkendes Gift (seine bevorzugte Methode).

Gefährliche Tentakelmonster
Angst und Hass gleichermaßen. Niemals zuvor und niemals danach hat man ein solches Wesen gesehen. Seit Hennas Verschwinden hat er da eine gewisse Macke. Er fürchtet, was mit Henna passiert ist. Und ist gleichzeitig wild entschlossen, das Geheimnis seiner verschwundenen Gefährtin zu lüften.

Ziele:
Bedeutende Erfolge in Alchemie und Reliktwissenschaften erringen
Ein zufriedenes Leben führen
Dahin gehen, wo noch nie zuvor jemand gewesen ist
Seine Gefährtin Henna wieder finden (oder ihren Tod rächen)

Meinung über andere Rassen:
Strur hat festgestellt, dass der sicherste Weg, mit anderen klar zu kommen der ist, sich unersetzbar zu machen. Daher ist er jederzeit interessiert an neuen Sprachen, an neuem Wissen ganz allgemein. Und an Relikten, um sich einen Ruf zu erarbeiten. Große Probleme mit Wesen an sich hat er nicht. Er findet sie im Gegenteil äußerst faszinierend und immer einen Grund, um sie näher kennen zu lernen und sein Wissen um Nahrungsquellen, die Zubereitung von Gerichten, medizinischem und geographischen Wissen und fremder Sprachen zu vergrößern.
Für quasi alle Wesen hat er lobende Worte, auch wenn es manchmal unwichtig erscheint.


Vergangenheit:

Die Erde
Es ist nicht viel bekannt, er scheint so bewandert mit den hiesigen Gepflogenheiten, dass er schon ewig hier zu sein scheint, auch wenn es höchstens vier jahre sein können. Eine Prostituierte konnte ihm einmal entlocken, dass er auf der Erde nahe einer Küste lebte und dort heimlich auf den Schiffen der Menschen arbeitete. Ungesehen, ungehört. Er war der gute Klabauter, jemand, der Arbeit, die liegengeblieben war, erledigte. Die Seemänner hüteten sich, ihren Vorgesetzten von dem guten Geist zu erzählen. Doch der Gnom wollte mehr: er wollte sich selbst verwirklichen! Es mangelte ihm nicht an Intelligenz, bloß am Geld; dazu kam, dass er zu dieser Zeit Schiffe hasste. Noch bevor er mit einem unterging.

Irgendwann fasste er den Entschluss, in den sonnigen Süden zu reisen. Es begann mit seiner Volljährigkeit, dem strengen Kommando seines Vaters Ebbitt, der das Familiengeschäft der Alchemie fest in der Hand hatte, das seit Generationen weitergegeben wurde. Der Zank mit seinem Vater und seinen Geschwistern (den Brüdern Eladro, Marethor, Meti, Skor, Brikkor und Grol. Und mit seinen nicht minder streitlustigen und dazu noch nur zu oft zickigen Schwestern Heska, Stonka, Isamee, Vinalia, Toskanee und Meril). Es war eine für Gnome recht kleine Familie, aber Strur war schon immer eher ein Eigenbrötler gewesen. Im Geiste ein Einzelkind mit den genialen Fähig-und Fertigkeiten eines gnomischen Erfinders, Alchemist, Wissenschaftlers und Schnapsbrenner. Ja, auch das Schnaps brennen war ein Punkt, den sein Vater nicht tolerierte. Das war in seinen Augen einfach eine unwürdige Tätigkeit für seinen Sohn, der so viel mehr im Kopf hatte als so ein Schwarzbrenner aus Tennessee. Also musste Strur da weg. Frauen, Drinks, das Meer und sicher irgendwelche interessanten Dinge, die es zu erforschen galt, das alles musste es doch irgendwo geben! Nach dem Wälzen von Katalogen und dem ausgiebigen Suchen auf diversen Internetseiten (ja, die Gnome waren nicht offline; auch wenn diese Art der Menschen im Großen und Ganzen ihre Existenz bedrohte, war mit dem Internet und anderen technischen Dingen doch ein Fortschritt zu den Gnomen gekommen, den sie so sonst wohl nicht gehabt hatten). Strur entschied sich schließlich fürs Bermudadreieck. Mysteriös, abgelegen, ruhig. Für den Anfang klang das wie das Paradies, wenn man seine Brüder und Schwestern betrachtete. Er kaufte das Ticket heimlich, hinterließ nur eine kurze Notiz. Mit etwas leichter Magie ging er als Kleinwüchsiger durch. Er hätte sich auch unbemerkt versteckt mitnehmen lassen und schwarz fliegen können; aber dann wäre er weder in den sorgenfreien Genuss der Snacks noch den gar nicht sexistisch gemeinten Augenschmaus der Stewardessen gekommen. Aufgrund von Wetterkapriolen wegen der Erderwärmung musste der Gnom dann auf halber Strecke mit allen anderen Passagieren umsteigen und ein Boot nehmen. Hätte er gewusst, was ihn erwartet... Nun, alles war besser, als auch nur noch einen weiteren Tag seine Familie ertragen zu müssen.

Anfangs war es für den Gnom eine Überfahrt wie jede andere. Ein Tag unter Deck wie jeder andere, eingelullt von Geräusch der Schiffsmotoren. Doch dieser Tag war anders, war der Beginn zu einem neuen Leben in einer fremden Welt. Es fing mit einem leichten Schwindelgefühl an. Das war nicht überraschend; seit Tagen hatte der Gnom mit Übelkeit und Kreislauf zu kämpfen. Er hasste Schiffe einfach. Dann kamen scheinbar Sehstörungen dazu. Sich überlappende Sichtfelder, Doppelbilder und etwas wie eine sich aufbauende Spannung. Ein Wirbel, ein Tor tat sich vor ihm auf. Gleißend, ein Strudel unbekannter Energie, der Strur sofort faszinierte. Der Gnom trat näher, bereit, diese Grenze zu erkunden. Es half im Übrigen, dass plötzlich ein Alarmsignal ertönte, sich das Schiff um seine eigene Achse zu drehen begann wie ein Blättlein im Wind und seltsame Lichter über die Wände Böden und Decken der Gänge und Räume des Schiffes flackerten. Elmsfeuer in grün und blau huschte über das Metall, und dort, wo es langlief, alterte das Schiff, wurde erst stumpf, dann rostig. Das Schiff drohte auseinander zu brechen. Der Gnom verfluchte seine Entscheidung nicht, denn vor ihm tat sich plötzlich ein Tor auf. Erst wabernd und flackernd wie ein schlecht eingestelltes TV-Bild. Dann plötzlich klar. Saftige Wiesen, grüne Weiden, eine Stadt im Aufbau, wie es schien. Die Bilder wechselten immer wieder, blieben nur für ein paar wenige Sekunden konstant. Unter Strur tat sich ein Riss im metall auf, eine Spur aus Rost zog sich zwischen seinen Füßen entlang. Den Tod im Nacken, sprang er freudig durch das Tor. Er hatte nur die Wahl, hier zu sterben oder im Unbekannten zu leben. Er durchbrach den Ereignishorizont des Übergangs. Dann ein plötzlicher Ruck nach vorne. Dann nur Dunkelheit.

Weißkliff
Er erwachte an eine Planke geklammert. Nackt. Er hatte Sonnenbrand auf den Ohren und dem Rücken, ihm war seekrank und ein Hai umrundete seine Planke. So hatte er sich das nicht gedacht.Zitternd und mit letzter Kraft gelang es ihm, sich auf das Holz zu ziehen. Da lag er nun. Nackt, verbrannt, ihm war schlecht und er wurde von einem Raubtier umrundet.
Wie er es schließlich schaffte, lebend die Stadt zu erreichen, an Kleidung und ein Labor zu kommen, da gibt es mehrere Versionen. In einer zähmte er den Hai, indem er ihn seine rechte Hand fressen ließ und dann seine geheime Gnomenmagie wirkte. In einer anderen Geschichte gab es einen Kampf auf Leben und Tod, Gnom gegen Bestie und nur sein Dickkopf und ein unfairer Griff in die Weichteile des Hais sorgten für den Sieg des kleinen Mannes gegen den großen Fisch. Die favorisierte Theorie besagt, dass er den Hai in Strandnähe zum Explodieren brachte, einzig mit einem seiner abgeschnittenen Haare, einem verschluckten Tischtennisball und den ganz eigenen Verdauungsgasen des Fisches.

Fakt ist: eines schönen Tages wurde ein nackter, ziemlich angepisster Gnom an den Strand einer fremden Welt gespült. Und nur seinem Einfallsreichtum, seinem Geschäftssinn und seiner Opferbereitschaft (er gab seine Hand tatsächlich nicht freiwillig) ist es zu verdanken, dass er heute einen gewissen Bekanntheitsgrad und einen guten Ruf als Artefaktjäger und allgemeiner Wissenschaftler hat. Angefangen hat es damals direkt mit dem Aufbau von Weißkliff. Jawoll, der Gnom war direkt vom Start ganz vorne mit dabei. anfangs nur als "Halbmann von Geneveve" bekannt, gelang es ihm durch geschickte Verhandlungen, mit dem späteren Bürgermeister in Geschäftsbeziehungen zu treten. Mithilfe beim Aufbau der Stadt für die Entlohnung in Metallen und anderen Dingen, die ihm nützlich waren. Strur schlug noch ein eigenes Labor heraus. Dafür lieferte er eine Handvoll Golem, geschaffen aus Lehm, Stein und Holz und beseelt mit seiner Essenz, die die Stadt zu errichten halfen, Dinge schleppten, Häuser hochzogen, nachts die Baustellen bewachten. Leider musste er jeden einzelnen Golem nach getaner Arbeit vernichten, da sich die Bevölkerung mit den stummen Riesen nicht direkt wohlfühlte. Nachdem er das nackte Labor hatte, bestach er mit List die Handwerker, ihm ein zweites, verstecktes Labor ein gutes Stück unter dem offiziellen Labor zu errichten und Tunnel zum Hauptlabor und zum Steinkreis zu ziehen. Er bezahlte großzügig und stellte dadurch sicher, dass sein Geheimnis gewahrt blieb. Um sicher zu gehen, manipulierte er deren Gedächtnis durch den Abschiedstrunk so, dass sie glaubten, es sei legal und von oben abgesegnet, was sie getan hatten. Daher freuten sie sich umso mehr über die großzügige Bezahlung, die aus Edelsteinen bestand.
Eine Zeitlang lebe er gut vom Willkommensbonus des Bürgermeisters, dann, als das verbraucht war, schmuggelte und lagerte er Waren in seinem Labor. Schloss sich kurzzeitig dem Untergrund an, lernte von ihnen und wäre auch heute noch ein ganz passabler Vertreter dieser Gruppe, auch wenn es ihn inzwischen nicht mehr in die Politik zieht, sondern er voll und ganz damit beschäftigt ist, seine grauen Zellen im Labor zu terrorisieren. doch noch heute hat er den ein oder anderen Kontakt beim Untergrund. Die meisten seiner Kontakte sind Frauen, die "auf den/dem Gnom" gekommen sind, jedoch sind auch der ein oder andere höherrangige Rebell darunter. Als Hobby hat er eine kline Schnapsdestille. Etwas Alkohol, ein paar andere Zutaten und für den perfekten nachgeschmack eine normal große Ratte. Das mit der Ratte-in-die-Flasche-kriegen ist so ähnlich wie beim Flaschenschiff: Magie ist hilfreich. Oder das richtige Werkzeug.

Musterpost:

Die Mangroven
Im Jahre 41 des 2. Zeitalters

Sie hatten es gefunden! Sie hatte es tatsächlich gefunden! Zugegebener Maßen waren sie anfangs noch zu dritt gewesen. Aber Henna hatte den rot gewandeten, menschlichen Barden gewarnt, des nachts allein zum pissen in den Sumpf zu gehen. Das einzige, was von dem Mann ürig geblieben war, waren seine Beine von den Knien aufwärts gewesen. Der Rest steckte in einem Sumpfloch. Strur fühlte sich da schon ein bisschen schuldig; den Selbstgebrannten vertrug nicht jeder.

Aber das war jetzt egal. Vor den beiden Gnomen erstreckte sich eine sichtlich alte, halb vermoderte Ringsiedlung. Eine kleine Steinmauer, ein paar baufällige Hütten, die sich kreisförmig um eine Art Dorfplatz gruppierten. Vorsichtig setzte Strur einen Fuß vor den anderen. Der matschige Boden war tückisch, roch bestialisch und erinnerte eher an zähen, schwarzen Eiter als an eine Landschaft. In der Mitte des Dorfplatzes stand so etwas wie ein alter Brunnen. „Hier ist es.“ Henna schwenkte den Such/Finder über der dunkel gähnenden Brunnenöffnung. „Das Seil? Oder soll ich dich an deinen Haaren hinablassen, Hen?“ Sie knuffte ihn, schob sich ihre langen, zu dicken Tauen geflochtenen Haare auf den Rücken. „Das Seil. Beeil´dich. Ich habe ein mieses Gefühl.“ Strur lachte leise, während er das Seil abnahm und an der Stange über dem Brunnen befestigte. „Frauen und ihre Gefühle...“ „Willst du etwa sagen, mit meinem Gefühl stimmt was nicht?“, kam es giftig zurück. „Auf keinen Fall“, erwiderte er grinsend und ließ sich in die Dunkelheit hinab, ehe seine Gefährtin antworten konnte.

Die Reise durch den engen Schacht dauerte nur kurz; dann trafen seine Füße auf harten, trockenen Boden. Welche Irnonie, dass dieser Brunnen, der für Wasser sorgen sollte, der trockenste ort im ganzen Sumpf war. Er schnallte sich vom Seil los und warf einen Blick nach oben: Henna folgte ihm. Er nutzte die Zeit, um ihr unter den Rock zu schauen, als plötzlich ein Geräusch seine Aufmerksamkeit weckte. Sichernd starrte er in den schmalen, in Dunkelheit gehüllten Gang, dann zog er die Brille vor seine Augen. Die Linsen sirrten und klickten in die richtige Position, bis der Gang in einem hellgrünen Schein vor ihm lag. Hinter ihm traf Henna auf den Grund des Schachtes und machte sich los, dann schlichen sie zusammen durch den schmalen Gang. „Der Such/Finder wird immer wärmer. Wir sind ganz nah...“ „Pscht! Ich habe etwas gehört...“ Nicht zum ersten mal wünschte sich der Gnom, eine Waffe zu tragen. Aber so geschickt er im Labor war und so genial in seinen Wissenschaften: bei Waffen hatte er zwei linke Hände. Henna hingegen trug ein Schwert an der Hüfte, welches sie noch nicht gezogen hatte. „Was hast du gehört, Elir?“ Sie flüsterte jetzt, aber ihr Gefährte antwortete nicht. Schob sich leise weiter. „Pass auf“, flüsterte er plötzlich und deutete nach unten: der Boden zu seinen Füßen schien durchlöchert und von Spalten durchzogen. „Der Grund für den Wassermangel im Brunnen?“ Seine Henna, ganz Wissenschaftlerin. „Vielleicht. Pass auf, wo du hintrittst. Und sei leise. Irgendwie teile ich dein mieses Gefühl.“ „Ach, sieh an, plötzlich teilt der feine Herr also meine-“ Er hielt ihr unvermittelt den Mund zu, sein Blick war warnend. Sie folgte seinem Blick. Vor ihnen verbreiterte sich der Gang plötzlich zu einem Höhlensystem. Zu einem Höhlensystem mit Netzen an den Wänden und dicken Bündeln in ihnen. Manche zuckten schwach, aber die meisten hingen still. „Der Such/Finder zeigt an, dass wir praktisch da sind“, hauchte Henna. Er nickte und deutete mit der Hand auf den Boden der Höhle. Dort, ein gutes Stück unter den Netzen, lag eine in mehrere unterschiedlich große Stücke zerbrochene metallisch schimmernde Apparatur. „Die holen wir uns. Ich sehe den Kraftstein von hier.“ Auch Henna hatte sich inzwischen ihrer Nachtsicht bedient. „Siehst du irgendwo große Spinnen? Ich nicht.“ Er ließ seinen Blick schweifen. „Nope. Sehen wir zu. Rein und raus in zwei Minuten. Ein Kinderspiel. Wer die Spinne aufscheucht, ist ein lahmer Mensch.“ Sie lachte leise, drückte sich an ihm vorbei und küsste ihn, bevor sie mutig in die Höhle sprang, zielsicher an jedem Netz vorbei. Gekonnt landete sie auf dem Boden der Kammer und lief los. Er folgte ihr verspätet, ließ sich weit vorsichtiger herab und holte sie gerade ein, als sie an der antiken Apparatur ankam. „Schraubendreher.“ „Schraubendreher.“ Er assistierte ihr. „Zange. Und Box.“ „Zange und Box.“ Mit der Zunge im Mundwinkel bugsierte sie den sanft schimmernden Stein in die Transportbox. „Das war doch einfach.“ Strur lächelte. „Und jetzt raus hier, bevor-“ Ein Kreischen erfüllte die Luft. Ihrer beiden Köpfe ruckten hoch, um sich einem guten dutzend achtbeiniger, hundegroßer Spinnen gegenüber zu sehen. Einem Menschen würden diese Biester vielleicht bis zur Hüfte gehen. Aber Gnome waren nicht so groß...
Sie hetzten zum Tunnel zurück, warfen sich in die Felswand und kletterten so schnell, wie sie noch nie eine Wand erklommen hatten, von den Spinnen gejagt. Strurs Atem ging keuchend. Aber er vergaß bei all der Hatz nicht die zerfurchte Bodenplatte in der Mitte des Ganges, sondern setzte darüber hinweg. Henna nicht. Beinahe widerstandslos brach sie durch den Boden und verschwand in der Dunkelheit. Er blieb stehen und drehte sich um. Die Spinnen folgten ihm nicht. Scheuten vor der Öffnung. Und zogen sich zurück. Der Gnom schluckte. Wenn diese Armee aus achtbeinigen Teufeln Angst vor dem Loch hatten, in das seine Gefährtin gefallen war... Seufzend machte er sich an den Abstieg in die Dunkelheit.
Wieder erwarten war das Loch nicht sehr tief. Er landete in einer Schleimpfütze. Der Such/finder lag auf dem Boden, mit zähem Schleim mit dem Boden verklebt. Mit Mühe hob er ihn auf, hielt den Stab mit dem schmalen Kristall wie eine Waffe vor sich und folgte den Geräuschen, die er hörte. Ein feuchtes Schleifen und Gurgeln, welches immer wieder von Henna übertönt wurde, die seinen Namen rief. Strur folgte den Schreien, lief, rannte über Wurzeln und Steine, keuchte. Der Gang wurde mal enger, mal breiter. Seitenstechen und Kurzatmigkeit erschwerten sein Vorankommen, aber der Gnom gab nicht auf. Und schließlich hatte er so weit aufgeholt, um zu sehen, was er da verfolgte: Henna befand sich in den Tentakeln einer widerlichen Kreatur, die sich überraschend schnell fließend durch den dunkeln Gang bewegte. Seine Gefährtin hing in den Tentakeln der Kreatur, schreiend und zappelnd. Strur verdoppelte seine Anstrengungen und hatte die Kreatur und seine Gefährtin beinahe eingeholt, als er über eine Wurzel stürzte und der Länge nach hinschlug. Ehe er sich wieder aufgemacht hatte, war die Kreatur verschwunden. Der Gnom folgte dem Gang, bis dieser sich zu einem halben Dutzend Wege verzweigte.

Vier Tage folgte der Gnom den meisten von ihnen, ohne seine Gefährtin je wieder zu finden. Aber er ist sich sicher, dass sie noch lebt.


Out of Character

Plotidee:
Der findige Tüftler tut sich mit jemandem zusammen und bastelt an einer mechanischen Hand.

Zweitcharakter(e):
Nein

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise:
Der Gnom braucht ein unterirdisches Labor mit mehreren Kammern. Und ein Zweitlabor mit einem kleinen Fahrstuhl hinter einer verborgenen Tür. Dort steht auch die Destille.
Zuletzt geändert von Strur Barstrukken am Sa 13. Jul 2019, 14:28, insgesamt 8-mal geändert.
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Re: Strur Barstrukken

#2

Beitrag von Viktor Vadulescu » So 7. Jul 2019, 19:02

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche mit einer privaten Nachricht bei dir.
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Re: Strur Barstrukken

#3

Beitrag von Strur Barstrukken » So 7. Jul 2019, 19:06

Okay.
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Re: Strur Barstrukken

#4

Beitrag von Viktor Vadulescu » Sa 13. Jul 2019, 19:40

Willkommen auf Exile, Strur Barstrukken!
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