Kiana

Mischblut, fertig

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Kiana
Mischblut
Beiträge: 4
Registriert: Mo 25. Nov 2019, 19:30
Unterart: Waldelf//Nebelparder
Geschlecht: Weiblich
Alter: 19
Fraktion: Reliktjäger

Kiana

#1

Beitrag von Kiana » Mi 27. Nov 2019, 00:12

Persönliche Daten

Vollständiger Name:
Kiana

Rasse:
Mischblut: Gestaltwandler/Elf

Unterart:
Nebelparder/Waldelf

Geschlecht:
weiblich

Alter, Geburtsdatum und Geburtsort:
etwa 19 Jahre alt, geboren in den Wäldern von Exile

Familienstand:
single bzw. ledig

Beruf oder Tätigkeit/Fraktion:
Gehört den Reliktjägern an (weiterer Job wird noch gesucht)

Aussehen

Erscheinungsbild:
Größe:
Als Elf ist die Wandlerin nur etwas über 1,60m groß, in Tiergestalt besitzt sie eine Kopf-Rumpf-Länge von knapp einem Meter und einen etwa 70cm langen Schweif. Mit einer Schulterhöhe von über 50cm gehört sie zu den größeren Vertretern ihrer Art.

Statur:
Als Elf wirkt sie auf den ersten Blick eher zierlich, sieht man jedoch genauer hin, erkennt man dass sie durch regelmäßiges Kampftraining durchaus muskulöser ist als man denkt. Trotzdem ist sie sehr schlank und hat eine feminine Statur.

Haut:
Ihre Haut ist hell, aber nicht blass. Sommersprossen oder sonstige Auffälligkeiten besitzt sie nicht. Sie besitzt von Natur aus allerdings sehr weiche, zarte Haut.

Haare:
Ihre fast pechschwarzen Haare reichen ihr bis zu den Rippen, da sie sie fast nie schneidet. Das einzelne Haar ist sehr fein, ihre gesamte Haarpracht sieht dadurch jedoch keinesfalls dünn aus. Stattdessen sind ihre Haare angenehm weich und gesund glänzend.
Als Nebelparder besitzt sie das typische Fellmuster dieser Art, wobei ihr Muster sehr scharfkantig ist und die Farben kaum ineinander "verlaufen". Die Grundfarbe ist eher orange als grau. ( --> ihr Aussehen)

Augenfarbe:
Ihre Augen stehen im Kontrast zu ihren dunklen Haaren und sind daher recht auffällig. Sie sind blass honigfarben, gemischt mit einem hellen Grünstich, allgemein erscheinen sie sehr leuchtend und aufmerksam. Die Farbe ist dieselbe, wenn sie ihre Tiergestalt annimmt, weshalb manche sie in Katzengestalt erkennen.

Kleidung:
Kiana hat eine sehr bescheidene Auswahl an einfacher Kleidung, einfache, bequeme Stoffsachen die im Sommer nicht zu heiß sind. Wenn es mal zu kalt wird, besitzt sie noch einen alten, langen Mantel.
Außerdem hängt in ihrem Schrank ein blassgelbes Sommerkleid, das ihr bis zu den Knien reicht und ihre Augen besonders zur Geltung bringt, sie zieht es allerdings nur zu ganz besonderen Anlässen an.
Ihre abgetragenen Schuhe haben dünne Sohlen, da sie es nicht mag den Boden nicht spüren zu können.

Besondere äußerliche Merkmale:
- als Nebelparder hat sie eine auffällige rosa Nase, woran man sie wieder erkennen kann, wenn man Kiana schon einmal in Tiergestalt gesehen hat
- sie hat einige Narben über ihren Körper verteilt, davon eine dezente Narbe einer Kratzspur, die quer über ihren Kieferknochen und ein Stück über ihre Wange verläuft. Diese erkennt man auch in Tiergestalt. Sie stammt noch aus der Zeit als Kiana als Katze durch die Wälder Exile streifte, allerdings muss sie schon sehr alt sein, da Kiana sich nicht mehr daran erinnern kann wer ihr diese Wunde einst zugefügt hat.
- seitlich am Hals hat sie ein Muttermal, etwa so groß wie die Handfläche eines Kleinkindes, das ihr Vater auch gehabt haben soll. Daran identifizierten Elfen sie angeblich als seine Tochter.
- Sie ist zwar nur zu 50% Elf, hat aber dennoch die charakteristischen, spitz zulaufenden Ohren.

Ausrüstung und Wertgegenstände:
- Ein kleines Messer, das sie noch aus dem Elfendorf hat, trägt sie immer bei sich und legt es selbst zum Schlafen nicht ab. Neben dem offensichtlichen praktischen hat es aber auch einen ideellen Wert für Kiana.
- eine lockere Halskette mit teils edel, teils nicht so edel aussehenden Steinchen, einfachen kleinen Figuren aus Holz und Muscheln. Die Halskette soll eine Art Glücksbringer sein, die sie aus dem kleinen Elfendorf mitgebracht hat. Sie sitzt so locker, dass Kiana sie nicht abnehmen muss, wenn sie ihre Tiergestalt annimmt. Die Kette ist für sie möglicherweise ihr wertvollster Besitz.
(- In ihrem Zuhause finden sich kleine Holzschnitzereien, Malereien und Schriften in Elfensprache, die aber keine Geheimnisse bergen, sondern meistens einfach nur Kindergeschichten oder Rezepte.)

Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Kiana ist eine sehr neugierige und aufmerksame junge Dame, und eigentlich auch lernwillig, wenn man es schafft sie für etwas zu begeistern, nur leider ist es nahezu unvorhersehbar, was Kiana interessieren wird und was nicht. Zwar will sie gerne erwachsen und ernsthaft wahrgenommen werden, allerdings kommt ihr dabei ihre kindische Natur in die Quere: darunter fällt auch, dass sie ihren natürlichen Jagdtrieb kaum abstellen kann. Rennt etwas vor ihr weg kann sie den Drang dem nachzujagen also nur schwer unterdrücken, was auch der Grund ist warum sie manchmal Vögeln hinterherrennt oder nach ihnen greift. Allgemein kann man es an ihren Augen sehen, wenn etwas ihre besondere Aufmerksamkeit geweckt hat. Ihre Pupillen werden beunruhigend groß und fixieren das Objekt ihrer Begierde. Kiana war schon immer ein Wildfang, der Regeln nach eigenem Ermessen auslegt und sie dann vielleicht befolgt, vielleicht aber auch nicht - eben ganz wie bei einer Katze. Was man von ihr wohl weniger erwarten würde, ist wie viel Zeit sie tatsächlich damit verbringt die Sterne oder die Wolken zu beobachten, im Frühling, wenn alles zu neuem leben erwacht, die blühenden Pflanzen zu studieren und sich mit alten Schriften zu beschäftigen. Diese ruhige, vernünftige Seite von ihr steht im Kontrast zu der Kiana, die sich lieber nachts fortbewegt um zu sehen was in Weißkliff passiert wenn sonst keiner hinsieht, ohne dabei gesehen zu werden, oder der Kiana die heimlich - als Elf - die Zähne in Frischfleisch schlägt, weil sie weiß, dass der Anblick die meisten verstört. Auch ihre Angewohnheit sich ab und zu ein Feierabendbierchen zu genehmigen, obwohl sie weiß dass sie nicht trinkfest ist, zeugt von ihrer spontanen Art.
Was aber zuerst auffällt wenn man Kiana kennenlernt, und was den ein oder anderen auch stört, ist ihre doch recht schnippische, freche und sarkastische Art mit Menschen zu reden. Sie kann manchmal herausfordernd wirken, was sie schon öfter in Schwierigkeiten gebracht hat.

Fähigkeiten:
- sie hat sich in den Jahren, die sie mit ihrem Elfenstamm verbracht hat, beachtliche Heilfähigkeiten angeeignet. Sie kann sowohl alle möglichen Pflanzen zum Verarzten von Verletzungen oder Heilen von Krankheiten nutzen als auch durch die schwache Magie die sie besitzt diese Prozesse ein wenig beschleunigen. Diese "magischen" Effekte sind jedoch so schwach, dass man sie auch einfach nur als Glück abtun könnte.
- Als Nebelparder kann sie sich natürlich mit Zähnen und Krallen zur Wehr setzen, aber in Elfengestalt ist sie relativ wehrlos. Wenn ihr mal danach ist, übt sie mit Pfeil und Bogen zu schießen, aber ihre Trefferrate liegt hier mit viel Wohlwollen bei 10%.
- Kiana verirrt sich quasi nie, sie ist besonders gut in Sachen Orientierung und Navigation, tagsüber wie nachts.

Ängste:
- Wie jedes Lebewesen mit Verstand fürchtet Kiana den Tod, doch da sie lange Zeit in der Wildnis gelebt hat und dort immer noch berufsbedingt viel Zeit verbringt, ist der Tod für sie eine allgegenwärtige Gefahr und sie ist stets wachsam.
- Etwas worüber sich die Wandlerin früher nie Gedanken gemacht hätte, worüber sie heute aber öfter nachdenkt, ist die Bedeutungslosigkeit. Sie weiß noch nicht wie, aber sie möchte Spuren auf der Welt hinterlassen, die alle Zeiten überdauern.
- Außerdem wird sie Menschen wohl immer abgeneigt sein, besonders vor ehemaligen Elysianern fürchtet sie sich, da diese den Wesen bekanntermaßen nicht freundlich gesinnt sind.

Ziele:
Kiana ist keine Person die große Ziele im Leben verfolgt, für den Moment ist sie einfach nur zufrieden, wenn sie jeden Tag etwas Warmes zu essen und einen bequemen und sicheren Ort zum Schlafen hat.

Meinung über andere Rassen:
Kiana ist den meisten Wesen gegenüber friedlich und neutral eingestellt, solange sie friedliche Ziele verfolgen. Bei Gestaltwandlern die sich in Hunde, Wölfe, oder alles Ähnliche verwandeln können ist sie jedoch skeptisch. Menschen misstraut sie grundsätzlich, da einige von ihnen ihre Mutter zum Spaß und als Trophäe töteten, sie hält sich also nach Möglichkeit von ihnen fern.


Vergangenheit:

Kiana hat keine sehr tragische oder außergewöhnliche Vergangenheit und sie würde sicher auch nie behaupten dass es so wäre. Die Geschichte ihrer Eltern kennt sie auch nicht im Detail, was sie aber auch nicht weiter stört. Sie weiß von den Elfen, dass ihr Vater angeblich von einer sehr alten Blutlinie abstammt, da es ihr in ihrem Leben aber noch nie weitergeholfen hat, ist es Kiana ziemlich schnurz wer genau ihre Vorfahren waren.
Ihre Tante und ihr Onkel, von denen sie aufgenommen wurde, erzählten ihr, dass Kianas Mutter versuchte ihren Vater zu töten, doch der redete so verängstigt auf das Tier ein, dass sie sich in ihrer Belustigung in einen Menschen verwandelte und lachen musste bis ihr die Tränen kamen. Angeblich habe ihr Vater sich wegen diesem Lachen und der Schönheit von Kianas Mutter in sie verliebt, Kiana selbst hielt diese Geschichte aber schon immer für unglaubwürdig.
Denn ihrem Vater ist das Mädchen nie begegnet, sie wurde mit ihren beiden Geschwistern im Wald geboren, Nebelparder, die von ihrer Mutter großgezogen wurden ohne jemals etwas anderes als Katzen zu sein. Als die drei in Katzenjahren fast ausgewachsen waren, passierte jedoch etwas, das Kiana für ihr Leben zeichnen würde: Sie hörten Stimmen, Schüsse, und bemerkten sofort dass diese von Menschen stammten, die auf sie schossen. Die Menschen erwischten ihre Mutter und Kiana musste es mit eigenen Augen mit ansehen. Die Geschwister entkamen den Jägern, wie Kiana später herausfand, doch sie zerstreuten sich nicht lange nach dem Vorfall. Ab da war die junge Wandlerin also allein unterwegs.
Erst Jahre später verwandelte sie sich zum ersten Mal: sie lag auf einem Ast ausgestreckt, bequem, als ein schlimmer Schmerz sie durchfuhr, sie fiel ohne es zu merken vom Baum, überwältigt von diesem Ereignis, doch als sie landete steckte sie in einem fremden Körper, ohne Fell, die spitzen Zähne waren verkümmert, ihre Arme und Beine nutzlos da kraftlos. Es dauerte Wochen und zahlreiche Verwandlungen bis sie sich an diesen Körper gewöhnt hatte, aber zu gebrauchen war er sicherlich nicht.
Bis sie von einer Gruppe von Elfen aufgegriffen wurde, als sie in ihrem Elfenkörper duch den Wald tapste. Dass diese Wesen wie sie aussahen verwirrte sie lange genug, dass diese auf sie einreden konnten. Fast wäre das Mädchen verschreckt weggerannt, doch obwohl sie die Sprache nicht verstand, zog etwas an diesen Wesen sie in ihren Bann und so schenkte sie ihnen gerade genug Vertrauen um ihnen in ihr Dorf zu folgen. Schließlich blieb sie tatsächlich dort, an diesem versteckten Ort und verbrachte die nächsten 6-7 Jahre bei einer Tante, der Schwester ihres Vaters der vor langer Zeit wohl einfach verschwunden war, und dessen Mann. Dieses Kapitel ist für Kiana besonders wichtig, da sie in dem kleinen versteckten Elfendorf wohlbehütet aufwuchs, die alte Sprache dieser Waldelfen lernte, sowie die einfache Sprache der anderen Bewohner von Exile, außerdem alte Traditionen, Bräuche, Heilkünste, und sogar ein wenig Magie. Mit Gleichaltrigen kämpfte sie mit Stöcken, die als Schwerter herhalten sollten. So schön ihre Erinnerungen an das kleine Dorf auch sind, je älter sie wurde, desto mehr sehnte sie sich danach den Rest der Welt kennen zu lernen. Sie machte es sich zur Gewohnheit alleine als Nebelparder durch den Wald zu streifen und gelegentlich heimlich Reisende aus sicherer Entfernung, aus den Bäumen oder einem Gebüsch, zu beobachten.
Aber erst der Kataklysmus war es, der sie buchstäblich in Richtung Zivilisation spülte: das Elfendorf wurde überschwemmt, die Region in der die kleine Siedlung ansässig gewesen war wurde unbewohnbar für die Waldelfen. Statt mit ihrem Volk zu gehen, zog es Kiana allerdings gen Norden, dorthin wo immer mehr Reisende hinströmten, der Ort den sie später als Weißkliff kennenlernte. Also machte sie sich auf den Weg, mit nichts bei sich außer der Kleidung an ihrem Körper, ein paar Habseligkeiten unter dem Arm, ein paar Münzen deren Wert sie nicht kannte in der Hosentasche (sie hatte als Nebelparder einmal aus Übermut und Neugierde einen Alleinreisenden überfallen und diese glitzernden Dinger einfach an sich genommen) und einem toten Kaninchen an der anderen Hand, in der Hoffnung, dass ihr dieses Kaninchen als eine Art Währung weiterhelfen würde, wenn sie einmal dort wäre.


Musterpost:

Um sie herum herrschte frostige Stille. Fast schon gespenstisch, nur das Knirschen von Allaris Schuhen im Schnee verriet all der potenziellen Beute in den Büschen und Bäumen um die beiden herum dass sie hier waren. Eine Elster flatterte wild mit den Flügeln schlagend zwischen den Ästen einer Eibe davon, wobei sie einen Regen aus feinem Neuschnee herabregnen ließ. Kiana hätte wütend sein können, weil ihr hysterisches Geschrei nun alle Waldtiere vor ihr und ihrem Begleiter warnte, aber stattdessen folgten ihre goldgelben Augen dem Vogel nur neugierig, bis er endgültig aus ihrem Sichtfeld verschwunden war. "Entspann' dich. Wir hatten ja gar nicht vor zu jagen." Unter Allaris Gewicht knackten Äste, er versuchte ja nicht einmal vorsichtig zu sein, wofür Kiana ihm ein mürrisches Knurren schenkte. Er stapfte so sorglos an ihr vorbei - sowieso war er der einzige, der so überhaupt keine Angst vor ihr zu haben schien. Alle anderen Kinder hatten sie von Anfang an immer ein bisschen anders behandelt. Nicht wie eine Außenseiterin, aber auch nicht ganz wie eine der ihren. Nur Allari war ihr nie von der Seite gewichen und manchmal war der junge Elf leichtsinniger als es ihm gut tat. So wie jetzt. Kiana machte einen kleinen Satz nach vorn und bekam seinen Fuß von hinten zu fassen. Sie umschlang ihn mit ihren Vorderpfoten und kniff Allari ohne Vorwarnung in die zarte Wade. Ihre Attacke traf ihn unvorbereitet und er legte sich mit dem Gesicht voran in den Schnee. Begeistert von ihrem Erfolg knurrte und fauchte Kiana spielerisch und sprang um ihre Beute herum, über sie hinweg und tänzelte hin und her, als hätte sie ihn mit einem wirklich gewieften Trick überlistet, wenn sie ihn doch wirklich nur in den Schnee geworfen hatte.
Fluchend richtete Allari sich wieder auf und klopfte die kalten Klumpen von seinen Sachen. "Was soll das? Ich dachte wir sind auf der selben Seite was das hier angeht?" Kiana war viel zu schadenfroh um so etwas wie Mitleid zu empfinden. Sie machte noch einen Hüpfer zur Seite, als sie in einem Atemzug eine Schneeflocke in ihre Nase einsog. Sofort musste sie heftig niesen und dann wieder und noch einmal, sie konnte fühlen wie sie ihr Gesicht dabei völlig lächerlich verzog, aber das Gefühl in ihrer empfindlichen rosa Nase war so ekelhaft und sie musste es loswerden. Die Schneeflocke ließ sie ihre Deckung vernachlässigen, ein Fehler, der sofort bestraft wurde. Kalte, nasse Masse traf sie in die Seite und sie wirbelte herum. Allari war in die Offensive gegangen: in den knochigen Händen hielt er noch zwei weitere Ladungen seiner eisigen Munition. Kiana versuchte noch den Schneebällen auszuweichen, doch am Ende trafen sie doch beide. Sie musste zurückschlagen! Die Katze wirbelte auf der Stelle herum und begann mit den Hinterbeinen den Schnee aufzuwühlen und in Allaris Richtung zu schleudern. Diesem Dauerfeuer konnte ihr Gegner unmöglich ausweichen! Sie war erst bereit aufzuhören als nur noch Dreck durch die Luft flog, aber als sie sich umdrehte war ihr Angreifer spurlos verschwunden. Hatte sie ihn in die Flucht geschlagen? Die großen Augen und die aufgestellten Ohren verrieten ihre Verblüffung. Sie schnüffelte geräuschvoll in die Richtung, wo Allari eben noch gestanden hatte, aber der Schnee machte es ihr unmöglich ihn so schnell zu verorten. Tatsächlich hatte er die Elemente auf seiner Seite! Plötzlich zerriss wildes Brüllen die Luft und Kiana wurde zu Boden geworfen. Die Körpermasse eines halbwüchsigen Elfs hatte sie unter sich begraben, nun musste sie sich mit gebleckten Zähnen und peitschendem Schwanz freikämpfen. Irgendwie schaffte sie es sich zu befreien und drückte Allari sofort zu Boden, wo sie ihn festhielt inmitten von aufgewühlter Erde und davon verschmutztem braunen Schnee. Sie kniff ihren Freund an jeder freien Stelle, an den Armen, am Hals, an den Rippen, seine Arme konnte er als Deckung schließlich nicht immer überall haben! Irgendwann flog ihr ein dünner Arm genau ins Maul und sie schloss die Kiefer und hielt ihr Opfer so fest. Sie wusste dass es okay war. Sie wusste sie tat ihm nicht weh. Nach all den Jahren hatte sie gelernt wie weit sie gehen konnte und wie sie erkannte, dass sie Allari ernsthaft Schmerzen zufügte. Anfangs hatte sie lange gebraucht um zu verstehen, dass nicht alle Lebewesen so robust waren wie sie und ihre Geschwister, aber inzwischen spielte sie viel vorsichtiger.
Allaris freie Hand legte sich um ihren Oberkiefer - quer über ihr Gesicht - und drückte den Nebelparder von sich. Er lachte die ganze Zeit, also tat sie ihm nicht weh. Allari tat nie so, als würde es ihm nicht wehtun, denn er wusste, dass ihr Spiel sonst schnell gefährlich werden konnte. Aber jetzt hatte er genug. "Okay, ich geb' auf, ich geb' auf." kicherte er während er weiter seinen gefangenen Arm zu schütteln versuchte, "du hast ja gewonnen." Damit war Kiana zufrieden. Immernoch das wilde Glitzern in den Augen ließ sie von Allari ab und trat von ihm weg, spielerisch knurrend, aber es war vorbei. Jetzt mussten die beiden sich wieder auf ihre Aufgabe konzentrieren. "Tante Ruth wird mich umbringen." murmelte Allari als er sich seine Kleider wieder zurechtzupfte. Kiana konnte ihn nur anblinzeln und sich über die Schnauze lecken, als er an ihr vorbeischritt, weiter auf dem Pfad, dem sie heute folgten um ihren Aufgaben nachzugehen. Nun wieder ruhig und konzentriert übernahm sie die Führung und schnupperte, prüfte die Luft, versicherte sich, dass dort draußen keine Gefahren für ihren Freund lauerten.


Out of Character

Plotidee:
- sie sollte erstmal ihre Bekanntschaften ausbauen und festigen, noch ist für sie nichts Großes geplant.

Zweitcharakter(e):
keine

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise:
-
Zuletzt geändert von Kiana am Mo 2. Dez 2019, 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kiana

#2

Beitrag von Miguel Rotolo » Sa 30. Nov 2019, 18:03

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche mit einer privaten Nachricht bei dir.
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Re: Kiana

#3

Beitrag von Kiana » Mo 2. Dez 2019, 23:14

Der Steckbrief ist jetzt vollständig, der Musterpost wurde ergänzt.
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Re: Kiana

#4

Beitrag von Miguel Rotolo » Di 3. Dez 2019, 20:30

Willkommen auf Exile, Kiana!
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