Rundhausstachelfühlerschnecke

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Strur Barstrukken
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Rundhausstachelfühlerschnecke

#1

Beitrag von Strur Barstrukken » Mo 15. Jul 2019, 20:28

Name:
Rundhausstachelfühlerschnecke
andere Namen sind Runde Fauchschnecke und Aasschleimer.

Gattung:
-Weichtiere; Schalenweichtiere, Gastropoda

Aussehen:
Der schleimige, weiche Leib ist von hellbrauner Farbe und steckt in einem Rundhaus aus Kalk; dieses ist meist weiß oder rötlich und mit schwarzen, blauen oder vieoletten Schlieren versehen. Am Kopf der Schnecke sitzen vier muskulöse Fühler, die in dornigen Kugeln enden. Die Schnecke ist augenlos; die Kugeln enthalten Geruchsrezeptoren. Bei Gefahr stellt sich die Schnecke auf und macht sich breit, um größer zu wirken. Dabei faucht sie hörbar.

Größe:
Es wurden bereits Exemplare von fünfzig Zentimeter Durchmesser gefunden.

Gewicht:
Bis 400 Gramm.

Ernährung:
Aas. Die kuppelartigen Auswüchse auf den Fühlern können totes Gewebe im Umkreis von mehreren Kilometern wahrnehmen; leider sind sie aufgrund ihrer Art der Fortbewegung meist die letzten am Kadaver.

Lebensraum und Lebensweise:
Feuchte Wälder, Moore und Sümpfe sind die bevorzugten Habitate dieser Schnecke. Abgesehen von Begegnungen beim Fressen oder bei der Paarung lebt diese Schneckenart einzelgängerisch und legt auf ihren Wanderungen weite Strecken zurück, solange das terrain ihr zusagt. Licht zieht sie an, gerade in der Paarungszeit.
Die Männchen locken die Weibchen während der Paarungszeit mit hohen, quietschenden Rufen zu sich; Konkurrenten werden übertönt.
Nach dem Geschlechtsakt legt das schwanger gewordene Männchen einen Eisball mit einem Inhalt von bis zu zwanzigtausend Schnecken; nur eine Handvoll erreicht aufgrund von Räubern, klimatischen Bedingungen oder Parasitenbefall das adulte Stadium.

Verhalten gegenüber Artgenossen:
Diese Schnecke ist ein Einzelgänger ohne festes Revier. Es kommt bei Zusammenstößen an kadavern nicht zu Feindseligkeiten. Während der Paarung jedoch ist das hohe Pfeifen der Männchen zu hören; je höher und ohrenbetäubender das Quietschen ist und je länger es anhält, desto größer ist die Chance, ein Weibchen anzulocken.

Verhalten gegenüber Artfremden:
Bei Gefahr plustert sich die Schnecke auf, um größer zu werden. Dabei faucht sie. Ansonsten ist sie, wenn man sie in Ruhe lässt, nicht an Lebewesen interessiert, die noch atmen; Kadaver jedoch verschmäht sie nie.

Lebenserwartung:
In der Natur in etwa vier Jahre; Fressfeinde, klimatische Bedingungen oder parasitenbefall sind ernste Bedrohungen.
In Gefangenschaft jedoch und bei guter Pflege wurde bereits ein Alter von zwölf Jahren beobachtet.

Besondere Fähigkeiten:
Die Schnecke quietscht, um Weibchen anzulocken und faucht, um Feinde abzuschrecken.
Aufgrund ihres Schleims und ihrer Nebennieren eignen sich die Schnecken für viele alchemistische Mittelchen.
Board-Halbmann
Magie? Nein, etwas stärkeres: Ingenieurskunst.
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