Rassen und Unterarten

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Rassen und Unterarten

#1

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 17. Feb 2018, 15:03

Nachfolgend werden die bekannten Rassen sowie Unterarten Exiles näher beschrieben:

Dämonen

Elfen

Engel

Gestaltwandler

Magier

Menschen

Mischblüter

Vampire
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Dämonen

#2

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 16:58

Dämonen

Dämonen können sich in zweierlei Form auf der Welt manifestieren. Diese teils sehr alten Wesen sind entweder körperlos und nicht mehr als Nebel oder Flüstern in der Stille, oder aber haben einen eigenen Körper, der dann auch nicht gewechselt werden kann. Körperlose Dämonen bedienen sich in der Regel eines Wirtskörpers, um ihre Essenz in der sterblichen Welt zu erhalten, welcher über den Prozess der Besessenheit erobert wird. Dämonen können, einmal mit einem Wirtskörper verbunden, diesen erst dann von sich aus wieder verlassen und einen neuen suchen, wenn er zerstört wird und stirbt (außer, wenn der Wirt ein Medium ist und seinen Körper vorübergehend freiwillig zur Verfügung stellt). Dämonen mit einem echten Körper hingegen würden mit dessen Vernichtung den Tod erleiden, verfügen aber in der Regel über gesteigerte Regeneration und andere Verteidigungsmechanismen, die ein simples Kopfabschlagen zur Herausforderung werden lassen.
Woher Dämonen stammen ist umstritten, einige sehen ihren Ursprung in den Untiefen dessen, was in allen Religionen als Hölle bezeichnet wird, andere entstehen aus einer übermäßig starken oder langjährigen Ballung von (negativer) Energie, beispielsweise bei globalen Ereignissen wie Kriege und Katastrophen, aber auch Emotionen wie Wut, Angst, Neid oder ähnlichem – in der Regel in Verbindung mit dem Tod. Natürlich wird nicht jeder verbitterte oder von Angst zerfressene Mensch, der seinen letzten Atemzug tut, zum Dämon, doch es kann durchaus vorkommen. Gerade diese Art Dämon sind abhängig von menschlicher Gesellschaft, da sie sich zum Überleben an deren Emotionen und Leid nähren müssen, um ihre Essenz zu erhalten, zu wachsen und zu erstarken.

Manche von ihnen verfügen über mächtige übersinnliche Fähigkeiten, andere verleihen ihrem Körper übermenschliche Kraft und Schnelligkeit, in jedem Fall aber eine unendliche Lebensspanne. Versuche, Dämonen allumfassend zu kategorisieren und ihr Wesen zu erfassen, sind aufgrund deren Diversität zum Scheitern verurteilt. Solange sie in einem Wirtskörper wohnen, altert er nicht und kann daher nicht eines natürlichen Todes sterben. Egal ob Wirt oder eigener Leib, Dämonen können lediglich durch (Licht-)Magie vollends vernichtet werden. Die kirchlich gängigen Praktiken wie Banne oder Exorzismen haben keinen allgemeingültigen Erfolgswert – Dämonen lassen sich nicht von Mächten aufhalten, die schwächer sind, als sie selbst.
Die älteren Exemplare dieser Rasse haben in der Regel einen Hang zu Exzentrik oder auch völlig verzerrten Ansichten, die normalen Menschen absolut irreal vorkommen. Nicht wenige leiden, wie auch Vampire, unter der Langeweile der Unsterblichkeit, einige stumpfen emotional ab, andere suchen den Nervenkitzel oder prägen gewalttätige oder krankhafte Verhaltensmuster aus – meist auf sehr kreative Weise. Nichtsdestotrotz, es können keine pauschalen Aussagen zum Verhalten von Dämonen getroffen werden, da ebenso viele, gerade Jüngere, unbehelligt und unentdeckt unter Menschen leben und diesen zugeneigtes Benehmen zeigen. Dämonen pflanzen sich in der Regel auf mehr oder minder natürliche Weise fort, denn mit lebendem Wirtskörper ist es fast immer möglich und auch Kreuzung mit anderen Rassen ist oft beobachtet worden. Dämonischer Nachwuchs, der geboren und nicht auf anderem Weg entstanden ist, hat immer einen eigenen Körper und keine Essenz, mit der Besessenheit erwirkt werden kann.

Alle diese dunklen Kreaturen jedoch haben eine natürliche Abneigung oder Furcht vor Engeln oder anderen Lichtgestalten. Ihre Präsenz sowie allgemein reinigende Energie schadet ihnen bereits durch die Gegenwart, insbesondere jene, die einen Wirtskörper haben laufen bei zu großer Schwächung Gefahr, diesen zu verlieren und eine seelenlose Hülle abzustreifen. Zu viel lichte Magie vermag einen Dämon zu vernichten. Der Effekt fällt bei dunklen Engeln geringer aus oder wird, je nach Finsternis in diesem, auch aufgehoben. Dämonen können aber auch noch ganz individuelle Schwächen haben, die nebend er Lichtmagie den Tod zur Folge haben können (bestimmte Metalle, Feuer, Licht etc.), oder schlichtweg an Entkräftung verenden – beispielsweise ein Succubus oder Nachtmahr, wenn sie zu lange keine lebenswichtige Nahrung bekommen haben.

Beispiele für Unterarten: Succubus/Incubus, Nachtmahr, Erzdämon, Werwolf, Kobold, Fee, Dämon der Wut/Wollust/Gier etc. ...

Shortfacts Dämonen:
  • In der Regel unsterblich
  • Können entweder einen eigenen Körper haben ODER einen Wirt besetzen
  • Sehr anfällig für lichte Magie, können daran sterben und meiden deren Nähe
  • Können sich mit einigen der anderen Rassen fortpflanzen
  • Mit außergewöhnlichen physischen und/oder psychischen Fähigkeiten ausgestattet
  • Dämonische Körper können besondere Merkmale wie Hörner, Schuppen o.ä. aufweisen, haben aber immer humanoide Gestalt (bitte solche Merkmale vorab mit dem Team besprechen!)
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Elfen

#3

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 16:59

Elfen

Elfen sind Wesen, die sich von Menschen durch ihre spitz zulaufenden Ohren und einen zierlichen, schlanken Körperbau unterscheiden. Alle Unterarten und Familien haben einen besonderen Bezug zur Natur, wenn auch unterschiedlichen Aspekten dieser, und leben so weit es geht im Einklang mit dieser. Sie gelten als sehr sensibel was (gute wie schlechte) Veränderungen in der Natur angeht, manches Mal auch wetterfühlig. Es ist schwierig, allgemeine Aussagen zu diesem Volk zu treffen – es gibt Elfenstämme der lichten und der dunklen Magie, es gibt pazifistische, aber auch weniger friedliche, eher aufgeschlossene und eher arrogante, eigenbrötlerische. Ein großer Teil der elfischen Gemeinschaft kann aber als friedfertig beurteilt werden, auch ist der überwiegende Anteil strikt gegen Gewalt. Einige verzichten ganz auf das Töten von Tieren, wieder andere praktizieren es rituell und lassen der Jagdbeute Respekt und Anstand für sein Opfer zuteil werden – es heißt unter Elfen, wenn man etwas tötet beleidige man dessen Seele.
Elfen sind unsterblich und können nicht den Tod durch hohes Alter erreichen, auch wenn sich mit dem Fortlauf der Jahrhunderte durchaus Fältchen und weißes Haar zeigen können. Ihre Körper sind dennoch so verletzlich wie die von Menschen, und abgesehen von Kundigen der Heilmagie besitzen sie eine nur minimal bessere, natürliche Regenerationsfähigkeit als diese – sie können sowohl verhungern als auch beispielsweise an Giften sterben. Durch das potentiell hohe Alter sind einige Elfen sehr weise und auch die jüngeren profitieren vom Wissen der Ältesten, sodass sich Kulturen teils Jahrhunderte alter Geschichte erinnern und eigene Praktiken weitergeben. Die abwertend "Klingenohren" genannten Wesen sind nicht selten Gelehrte, oftmals auch exzellente Handwerker und Künstler ihres Faches und verfügen über großes Wissen der natürlichen Zusammenhänge der Natur und der Nutzbarkeit dieser, ohne dabei den Einklang zu stören. Die besten Kräuterkundler und Holzschnitzer wird man bei diesen Gestalten finden. Viele Elfen verfügen über magische Fähigkeiten, zumeist elementare oder anderweitige Naturgegebeneiten (wie Licht, Schatten, Kommunikation mit Tieren etc.), oder aber zeichnen sich durch überragende Geschicklichkeit und Ausdauer als Kämpfer und Jäger aus, und ihrer Formen gibt es zu viele, als dass sie alle erfasst werden könnten.

Zu den bekanntesten Unterarten gehören beispielsweise die Hochelfen, die sich durch zumeist sehr anmutige Erscheinung, makellos helle Haut und eine starke Affinität zu fast allen Ebenen der naturgebundenen Magie aufweisen – sie zählen auch mit zur ältesten vertretenen Gemeinschaft. Ihnen in der Erscheinung ähnlich, aber meist etwas kleiner gebaut sind die Mondelfen, die ihre Kraft aus dem Mondschein beziehen und deren Magie an diesen gebunden ist – in der Nacht regenerieren sie sich. Es wird erzählt, dass einige von ihnen Kristalle mit Mondschein laden können, um auch tagsüber Energiequellen zu besitzen.
Zwar ebenso nachtaktiv, aber nicht so sehr mit den schönen Künsten beschäftigt sind die sogenannten Dunkelelfen. Ihre Haut ist dunkel, oft schon fast schwarz und sie leben vorzugsweise so weit weg von der Sonne, wie es eben möglich ist, manchmal gar unterirdisch in Höhlen. Daher interessieren sie sich herzlich wenig für die Natur, bewegen sich bevorzugt nachts im Freien und auch für Magie haben sie so gut wie kein Verständnis und stellen umso bessere Krieger in ihren Reihen. Sie gelten als anderen (egal welcher Art) eher abgeneigt und folgen matriarchischen Prinzipien – die Frauen haben in dieser Unterart das Sagen. Eine friedlichere, naturverbundenere und noch sonnenabgeneigtere Variante von ihnen sind die Nachtelfen, die ähnlich aussehen und sich nur selten überirdisch zeigen.
Als die Allrounder und zugleich am häufigsten vorkommende Unterart gelten die Waldelfen, die sowohl magisch Begabte als auch Krieger und Jäger in ihren Reihen wissen, stark naturverbunden in allen Klimazonen leben und zumeist zu Bildung größerer, sozialer Gemeinschaften neigen. Viele von ihnen lehnen die Bauweise mit Stein und Metallen ab, sind nomadisch oder bilden Siedlungen als Baumhäuser, Lehmhütten oder ähnlichem.
Es gibt noch viele weitere Unterarten oder gar einzelne Elfenfamilien, die eigene, sehr spezifische Merkmale haben – und nicht allzu oft ist es möglich, Elfen zu einem Monolog über ihre Historie und Merkmale anzuregen.

Ein Großteil der Elfen folgt auch religiösem Gedankengut, das sich von Gebiet zu Gebiet unterscheiden kann – in der Regel wird natürlichen Erscheinungen dabei eine Schlüsselrolle zuteil, so wie der Glaube an die Sterne in sehr vielen Kulturen der Elfen verbreitet ist, aber auch Naturgeister, Tiere oder ähnliches können verehrt werden und jeder wählt seinen Glauben aus freien Stücken.

Shortfacts Elfen:
  • Unsterblich, jedoch nicht unverwundbar oder immun gegen Krankheiten
  • Naturverbunden, magisch oder kämpferisch begabt
  • Verschiedene Unterarten mit eigenen Prinzipien, Fähigkeiten und optischen Merkmalen
  • Oft Gelehrte, geschickte Handwerker, Jäger und Kräuterkundige
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Engel

#4

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 17:00

Engel

Die Engel gelten als am schwersten zu erfassende Art, die auf Erden wandelt, und geben sich auch nicht wirklich Mühe, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Basierend auf christlich geprägtem Glauben gibt es eine [Engel] Annäherung an eine Ordnung der Engel , welche auch größtenteils zuzutreffen scheint. Wie auch Dämonen, scheinen sie ihren Ursprung dort zu haben, wo die Religionen den Himmel wähnen, aber auch irdische Herkunft, darunter fallen jene die nie die goldenen Pforten des Himmels erblickt haben. Letztere sind aber eher selten und zumeist, wie einige Dämonen, aus einer Ballung starker Emotionen, positiver, hilfesuchender, oder global beeinflussenden Ereignissen entstanden.
Sie besitzen stets einen eigenen, makellosen und schier unverwundbaren Körper, die meisten Engel sind mit erstaunlichen Selbstheilungskräften ausgestattet - in seinem Ausgangszustand ist ein Engel unsterblich. Sie sind kaum anfällig für körperliche Krankheiten oder Gebrechen und können durch herkömmliche Waffen schwer ernsthaft verletzt werden, denn auch, wenn sie wie die Menschen bluten, verheilen ihre Wunden schneller. Was ihnen zu schaffen macht, sind extrem negative Energien und Kräfte, wie sie zum Beispiel die Dämonen besitzen. Negative eigene Gefühle können einen Engel sogar von innen heraus stark schwächen. Weitere besondere Merkmale sind die auffallenden Schwingen dieser Rasse, je nach Größe und Gewicht des Engels mit entsprechender Spannweite, sowie ihrer kraftvollen, positiven Aura, die auf die Lebewesen und sogar die Natur ihrer Umgebung einwirkt. Ihre großen Stärken sind unter anderem die Lichtmagie, welche hauptsächlich heilend wirkt, umfassendes Wissen über die Kräfte des Universums und starke empathische Fähigkeiten. Aufgrund ihrer emotionalen Empfindsamkeit neigen sie allerdings dazu, sich in ihre eigenen Gefühle zu verstricken, ihnen zuweilen sogar völlig ausgeliefert zu sein und dabei absolut ihre Objektivität zu verlieren, indem sie kopflos und unvernünftig agieren und oft vom eigentlichen Ziel abkommen. Wenn es darum geht, Unschuldige zu beschützen, dann neigen sie dazu, sich im Sinne eines höheren Zwecks auch selbst zu opfern - allzu leicht fixieren sie sich dann auf eine bestimmte Person, deren Wohlergehen für sie höchste Priorität besitzt. Solche Fixierung und die Verbundenheit zu anderen Wesen, deren Leiden und Gefühle, kann einen Engel zu Fall bringen, wenn er der Negativität anheim fällt. Zu den lichten Engeln gehören zum Beispiel die Seraphim, Schutzengel, Erzengel und Heiler.

Es gibt auch dunkle Engel, welche zwar ebenfalls in die Hierarchie des Himmels fallen, aber andere Aufgaben übernehmen, die offensiver und weniger friedlich sind. Sie tun, was ihre pazifistischen hellen Verwandten nicht tun können oder wollen, ihre Schwingen sind zumeist grau oder schwarz, zuweilen gar ledrig statt aus Federn und ihre Aura ist düsterer und weniger unerträglich für Dämonen und ähnliches. Zu dieser Sparte gehören zum Beispiel Todesengel, Gesandte zur Jagd von Dämonen und Sündern, Justiciare und dunkle Engel. Ihre Fähigkeiten sind zumeist eher offensiv ausgelegt und sie sind weit weniger in der Heilkunde bewandert als ihre lichten Verwandten.

Doch ganz gleich ob lichter oder dunkler Engel, beide können in einem unachtsamen Moment oder das Ausnutzen ihrer empathischen Fähigkeiten von ihrem Weg abgebracht werden. Verletzt ein Engel seine Aufgabe, die er im Gefüge hat, oder erliegt der Versuchung der Finsternis, so wird er fallen und von Seinesgleichen gerichtet. Er verliert seine Flügel und die Unsterblichkeit, sowie fast alle übernatürlichen Fähigkeiten, sodass im Prinzip ein sehr menschenähnliches Wesen aus ihnen wird. In den meisten Fällen behalten sie einen gewissen Rest an ihrer Gabe zur Empathie und können auch andere Wesen noch als solche erkennen. Diese einstigen Engel nennt man Gefallene, deren Rücken stets die Male ihrer ausgerissenen Flügel tragen und ihnen den Rest ihres Daseins Qualen bereitet. Nicht wenige Gefallenen suchen Zuflucht bei den finsteren Mächten, um einen Teil ihrer damaligen Kraft zurück zu erlangen ... eine gefährliche Gier, die tiefer ins Verderben führt.

Engel können sich auf natürlichem Weg fortpflanzen, doch niemals reinblütigen Nachwuchs bekommen.

Beispiele für Unterarten: Seraphim, Dunkler Engel, Gefallener Engel, Erzengel, Schutzengel, Todesengel ...

Shortfacts Engel:
  • Unsterblich, teils seit Anbeginn der Zeit existierend
  • Besitzen starke, übernatürliche Fähigkeiten und eine markante Aura
  • Sind in lichter und dunkler Gestalt vertreten
  • Können durch Verletzen ihrer Pflichten oder finstere Mächte verdorben werden und fallen
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Gestaltwandler

#5

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 17:01

Gestaltwandler

Gestaltwandler sind Mischwesen, die über eine menschliche und eine tierische Erscheinungsform verfügen und jederzeit nach Belieben zwischen diesen beiden Gestalten wechseln können - mit einer Ausnahme: Wenn sie sich in einem Käfig aus Metall befinden oder ein metallisches Halsband tragen, ist die Wandlung nicht möglich. Wandelt sich ein Gestaltwandler, verwandelt sich nur der Körper, nicht die Kleidung. Nach der Verwandlung vom Tier zum Mensch ist ein Wandler daher unbekleidet.
Sie werden als Tiere geboren und erwerben die Fähigkeit, sich zu wandeln, erst mit der Geschlechtsreife. Somit haben sie einen weitaus stärkeren Bezug zu dem Tier in ihnen und dessen natürlichen Verhaltensweisen, als zum Menschen. Erst nach der ersten Wandlung lernen sie nach und nach, sich an die Lebensweise der Menschen anzupassen. Je nachdem, wie intensiv sie sich damit auseinander setzen, können sie sich schnell oder langsam in die menschliche Gesellschaft eingliedern. Es ist auch abhängig davon, ob der Wandler das überhaupt möchte. Es gibt auch Gestaltenwandler, die sich nach der ersten Erforschung ihrer Menschenform bewusst für das weitere Tierleben entscheiden.
Die tierische Form ist immer ein echtes Wildtier. Während der Wandler in seiner tierischen Gestalt in keiner Hinsicht von den echten Wildtieren zu unterscheiden ist, verfügt er in seiner menschlichen Form immer noch über einige seiner besonderen Fähigkeiten als Tier (wie zum Beispiel besseren Geruchs- oder / und Hörsinn).

Somit sind Gestaltwandler im Erwachsenenalter oft echte Meister im Tarnen und Täuschen. Doch haben sie noch nicht ausreichend über die Lebensweise, Sprache etc. als Mensch gelernt, fallen sie in Menschengestalt leicht durch ihre unbeholfene Art und für das jeweilige Tier typische Verhaltensmuster auf.
Ihre Lebenserwartung ähnelt zwar denen der Menschen, kann aber je nach Tierart variieren. Ein Mäusewandler wird beträchtlich früher sterben, als ein Katzenwandler.
Sie haben dieselben natürlichen Feinde, wie ihre rein tierischen Artgenossen und sind genauso anfällig für Krankheiten und Verletzungen, wie es die jeweilige Ursprungsform ist. Zum Beispiel kann ein Schäferhundwandler an einer Hüftdysplasie erkranken.

Unterart ist hier immer die jeweilige Tierart. Fabelwesen, wie z. B. Drachen, sind nicht zulässig.


Shortfacts Gestaltwandler:
  • Wandler können erst mit dem Jugendalter ihre Menschenform erreichen
  • Wandler haben oft ein Kleidungsproblem, da diese bei der Wandlung entweder nicht vorhanden ist (von Tier in Mensch) oder reißt (von Mensch in Tier), wenn sie diese vorher nicht ausgezogen haben
  • Wandler können in der Tierform nur mit artgleicher Tierart kommunizieren (Ausnahmen wären Papageien oder andere Vögel, die menschliche Laute verlauten können, können aber dennoch keine anderen Tierlaute verstehen)
  • Ein Metallring (Halsband, kann aber auch am Handgelenk sitzen) oder eingesperrt in einem Metallkäfig zu sein unterbindet das Wandeln
  • Halbwandlungen sind nicht möglich (entweder Mensch oder Tier)
  • Ist ein Wandlerweibchen trächtig, gebärt sie ihre Jungen als Tier, sprich sie wandelt sich vor der Geburt in ihre Tierform
  • Durch einen Vampirkuss können Wandler zu Blutsaugern werden, verlieren aber dadurch ihre Wandlungsfähigkeit
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Magier

#6

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 17:01

Magier

Magier entstammen der menschlichen Rasse. Rein körperlich gesehen sind sie Menschen, deren Blutlinie oft über Jahrhunderte zurückreicht, wo sie einst aus der Kreuzung zwischen einem Menschen und einem magisch oder übernatürlich begabten Wesen entstanden ist. So gesehen hat es sie schon immer gegeben, nur haben sie ihre Fähigkeiten vor ihrer Ankunft auf Exile für gewöhnlich nicht offen gezeigt. Während diese besonderen, arkanen Fertigkeiten manchmal über mehrere Generationen schlummern oder nur im Verborgenen angewandt werden können, brechen sie bisweilen regelrecht unerwartet aus einem Menschen hervor und stellen seine Welt völlig auf den Kopf. Manche erlernen den Umgang mit ihren Kräften von ihren Eltern oder anderen Verwandten, die selbst über diese Kräfte verfügen, andere sehen sich plötzlich konfrontiert mit einer Macht, die sie nicht zu bändigen imstande sind und die nicht selten auch zu einem dunklen Pfad verleiten kann.

Manche der Magier, Hexen und Zauberer tragen gewaltige mentale und magische Energien in sich, die sich in Elementarmagie ebenso ausdrücken kann wie in Telekinese, Illusionszaubern oder Beschwörungen, andere wiederum können nur in außergewöhnlichen Situationen oder unbewusst auf ihre magischen Ressourcen zurückgreifen, wissen bisweilen gar nicht, wozu sie überhaupt fähig sind; wieder andere verfügen nur über bescheidenes zauberisches Talent, das sich mit dem großer Magier nicht messen kann. Einige befehligen ihre Kräfte durch die bloße Macht der Gedanken, andere müssen die richtigen Worte kennen oder Gegenstände bei sich tragen, die wie ein Katalysator funktionieren, um ihre gewaltigen Kräfte zu entfesseln. Beispiellose Willensstärke und die Fähigkeit zu vollkommener Konzentration sind Wesenszüge, die den meisten Magiern ebenfalls zu Eigen sind.

Allerdings birgt eine solche mentale Naturgewalt auch gefährliche Schattenseiten in sich und kann bisweilen einen hohen Preis haben. Körperlich betrachtet sind Magiebegabte häufig von eher schwächlicher Natur. Zu häufiger oder gar exzessiver Gebrauch der Magie etwa kann Demenz, körperlichen Verfall, sogar Persönlichkeitsveränderungen und andere schwere Leiden nach sich ziehen, und je unheilvoller die Zauberei, desto heftiger vermag sie ihrem Nutzer nach und nach das Leben auszusaugen. Der Einsatz der arkanen Fähigkeiten fordert jedoch immer ihren Tribut in tiefer Erschöpfung oder erhöhter Anfälligkeit gegen bestimmte äußere Einflüsse und zieht einen Bedarf an Regeneration nach sich, der etwa das Schlafbedürfnis eines gewöhnlichen Menschen um vieles übersteigt. Je mächtiger ein Magiebegabter ist, desto heftiger sind normalerweise auch die körperlichen Auswirkungen, die Erschöpfung und Regenerationszeit nach dem Gebrauch der Kräfte. Desweiteren wird ein Magier nie so gewaltige Kräfte entfesseln können wie rein übernatürliche Kreaturen, doch im Gegenzug sind sie nicht zum Beispiel von Schwächung durch Licht- oder dunkle Magie aufgrund ihrer eigenen Abstammung bedroht – die Angriffe eines Schattenmagiers könnten also zwar von einem Engel aufgehalten und annulliert werden, doch die Präsenz des Gesandten würde dem Magier anders als bei einem Dämon keine körperlichen Beeinträchtigungen oder Schmerzen zufügen.

Beispiele für Unterarten von Magiern sind: Hexe, Elementalist, Schwarzmagier/Paktierer, Druide, Scharlatan, …

Shortfacts Magier:
  • Menschen mit arkanen Fähigkeiten
  • Begabung kann vererbt werden
  • Auren von anderen übernatürlichen Geschöpfen fügen ihnen keinen Schaden zu
  • Nutzung von Magie zehrt an ihren Kräften
  • Müssen ihre Fähigkeiten erst zur völligen Beherrschung erlernen
  • Dinge wie sich selbst in Tiere zu verwandeln sind nicht möglich
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Menschen

#7

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 17:01

Menschen
Menschen sind die von ihrer Anzahl her größte Volksgruppe auf Exile. Sie altern zwar vergleichsweise schnell, sind anfällig für Krankheiten und haben daher eine relativ kurze Lebenserwartung, verfügen aber über umfassende medizinische Kenntnisse, weshalb sie trotz harter Arbeit und großer Entbehrungen bis zu 80 oder sogar 90 Jahre alt werden können. Von allen Rassen findet man unter den Menschen die größte Vielfalt. Sowohl von ihrem Aussehen und ihren körperlichen Fähigkeiten her gleicht hier keiner dem Anderen, als auch in Bezug auf ihren Charakter, ihre Gesinnung und die Ziele, die sie verfolgen. Menschen wirken dadurch oft unberechenbar und jedes Exemplar ist auf seine Weise völlig einzigartig.
Während manche sich bevorzugt gesellschaftlichen Gruppen anschließen, bleiben andere lieber für sich. Bescheidene Zurückgezogenheit kommt ebenso vor wie offensive und kämpferische Verhaltensweisen. Der Großteil der Menschen besitzt keinerlei magische oder übersinnliche Fähigkeiten, dennoch behaupten sie sich durch ihre Vielseitigkeit und Intelligenz. Unter ihnen gibt es sowohl geschickte Handwerker, als auch Mediziner, Forscher, Schreiber, großartige Krieger und viele mehr.
So kristallisiert sich meist aus der Gruppe der Menschen einer mit Führungsqualitäten heraus, auf den die einfachen Bürger hören und ihn folgen. Außer jene, die Querköpfe sind und ihre ganz eigenen Ziele, Wertvorstellungen und Meinungen vertreten.

Eine seltene Unterart der Menschen sind jene, die über übersinnliche Fähigkeiten verfügen. Manche von ihnen besitzen etwas, das sie "das Gesicht" nennen (Seher) - und sind damit in der Lage, beispielsweise Visionen von zukünftigen Ereignissen zu erleben oder vorübergehend Einblicke in zeitgleiche Geschehnisse an anderen Orten zu erhalten.
Anderen ist die Kunst der Telepathie zu eigen (Telepathen), wodurch sie Gedanken anderer in ihrer Umgebung wahrnehmen und je nachdem, wie empfänglich ihr Gegenüber dafür ist, sogar auf diesem Wege mit ihnen kommunizieren können.
Die letzte Gruppe an Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten sind jene, die eine spezielle Verbindung zu körperlosen Wesen besitzen (Medien), so dass sie in der Lage sind, mit ihnen Kontakt aufzunehmen oder ihnen ganz bewusst ihren Körper zur Verfügung zu stellen, damit sie so auf verschiedenste Weise mit der Realität interagieren können.

Unterarten der Menschen: Seher, Telepath, Medium - bei "gewöhnlichen" Menschen kann die Unterart leer bleiben oder auch deren einzigartige Besonderheit angegeben werden, die jeweils lebensprägend bzw. bedeutsam für das Inplay ist (z. B. Aufständische/r, Vogelfreie/r, Blinde/r, Scharlatan ...).

Shortfacts Menschen:
  • Der Unterschied zu Magiern besteht darin, dass Menschen mit seherischen oder telepathischen Fähigkeiten keine Magie einsetzen, sondern diese Fähigkeit in sich selbst haben
  • Durch die Gegebenheiten in Exile (Weißkliff) kann es bei Menschen schnell zu ausbrechenden Krankheiten kommen, da ihr Immunsystem unter den vorhandenen Rassen das schwächste ist
  • Menschen können durch einen Vampirkuss zum Blutsauger werden oder ein Dämon kann sich in ihrem Körper einnisten, aber Menschen können NICHT zu Gestaltenwandlern, Elfen, Magiern oder Engeln werden. Der eingenistete Dämon ist ein Parasit, aber der Mensch KEIN Dämon.
  • Menschen können mit Waffen Kampfkenntnisse erreichen, diese aber nicht durch übersinnliche Kräfte verbessern
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Mischblüter

#8

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 17:01

Mischblüter

Als Mischblut gilt, wer mindestens zu einem Viertel (reinen) Blutanteil einer anderen Rasse in sich trägt und mindestens 50% von derselben – Schöpfungen, die nicht mindestens 50% eines reinen Anteils egal welcher haben, sind nicht erlaubt. Wenn die Großmutter ein halber Mensch, halber Wandler war, der Großvater und die Eltern jedoch reine Wandler, so ist der Enkel mit 16% Menschenanteil trotzdem als reinblütiger Wandler zu sehen. Das Kind eines Wandler-Mensch-Mischbluts und eines Wandlers hingegen wäre mit 25% Anteil ein Mischblut. Bei Kindern mit 50/50-Abstammung sagt man auch Halbblut.
In ihnen mischen sich sowohl die genetischen, sprich körperlichen Merkmale als auch die rassetypischen Charaktereigenschaften ihrer Vorfahren in den unterschiedlichsten Varianten und Spielarten. Oft verfügen sie auch über einen individuell großen Teil derer Fähigkeiten. Die Stärke und der Umfang dieser Fähigkeiten hängt zumeist davon ab, welches Blut dominiert und seit wie vielen Generationen das Mischbluterbe bereits weitervererbt wurde, inwieweit es trainiert und auch vom Träger akzeptiert wird. Es werden nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile vererbt und das nicht immer fair – es ist gut möglich, dass ein Dämon-Wandler-Halbblut sich weder verwandeln noch dämonische Fähigkeiten aktiv nutzen kann, aber trotzdem unter hoher Empfindlichkeit gegen lichte Magie leidet. Diese Zusammenstellung ist absolut willkürlich und nicht vorherzusehen oder zu planen – unmöglich ist es jedoch, nur die Vorteile und keine Nachteile von der gemischten Abstammung zu erhalten.

Je nach Ausprägung sind Mischblüter langlebig und im Allgemeinen weniger anfällig für Krankheiten und körperliche Gebrechen, sofern diese nicht schon von vornherein mit vererbt worden sind. Aber auch das Gegenteil ist möglich, dass sich durch das eingekreuzte Blut die Lebensdauer verkürzt, größere Anfälligkeit besteht und es ist auch erhöhte Sterblichkeit bei Säuglingen und Föten zu beobachten – je inkompatibler die Eltern, desto drastischer.
Optisch können sie ebenfalls exotische Formen annehmen, sei es durch ungewöhnlichere Haar- oder Augenfarben oder eben die Vermengung diverser rassetypischer Eigenheiten; umgekehrt kann es ebenso gut sein, dass man ihnen ihr Mischblut in keinster Weise ansieht. Ihr großer, allgemeingültiger Nachteil ist, dass sie zwar vieles können, aber nichts davon richtig gut. So haben sie oft ihre Fähigkeiten nicht vollständig unter Kontrolle, wie es bei reinrassigen Wesen der Fall ist, und lernen ihre besonderen Gegebenheiten zumeist beschwerlicher und langsamer zu handhaben. Auch sind die rassetypischen Merkmale bei ihnen weniger stark ausgeprägt. Je nachdem, wie die gegensätzlichen Gene und Merkmale aufeinander treffen, kann es bei einem Mischblut auch durchaus vorkommen, dass es nicht ganz bei Verstand ist oder gar unter einer ausgewachsenen Schizophrenie leidet. Durch diese Eigenschaften stellen die Mischblüter die wohl vielseitigste und bunteste Rasse Exiles dar.

Welche Möglichkeiten es zur Vermischung von Blut und damit zur Entstehung von Mischlingen gibt, verraten euch die Richtlinien zur Fortpflanzung - Wer kann mit wem?.
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Vampire

#9

Beitrag von Der Schöpfer » Sa 12. Mai 2018, 17:02

Vampire

Vampire gelten als eine Unterart der Dämonen, die sich so stark von diesen abgekapselt und eigene Merkmale entwickelt hat, dass sie seit Jahrtausenden als eigene Rasse gelten. Sie sind die einzige Art, die nicht geboren, sondern nachträglich zu dem wird, was sie ist (siehe [Vampire] Die Wandlung in einen Vampir ) – ihren menschlichen/elfischen Körper behalten sie dabei und wechseln diesen auch niemals - wird dieser zerstört, sterben sie. Mit der Wandlung erhält ein Vampir zeitlose Schönheit, man sagt, hundert Jahre ließen sie nicht einen Tag altern – zeigt ein Vampir Falten, stumpfes Haar und matte Züge, dann hat er vermutlich nur Blutdurst. Sie ernähren sich fast ausschließlich vom Blut lebender Wesen, wodurch sie ihre Körperfunktionen und besonderen Kräfte aufrecht erhalten – von anderer Nahrung wird ihnen übel, sie können sich aber über längere Zeit an bestimmtes Essen oder Trinken gewöhnen. Nimmt ein Vampir über einen zu langen Zeitraum kein frisches Blut zu sich, beginnt das untote Fleisch immer mehr zu erstarren und zu altern, was ihm große Schmerzen beschert, ihn erheblich schwächt und alle seine Fähigkeiten langsam zum Erliegen bringt, bis er sich nicht einmal mehr bewegen kann. Ähnliche Auswirkungen hat Holz, wenn es sich in das Herz eines Vampirs bohrt, so lange es nicht wieder entfernt wird. Sie können außerdem durch Köpfen bzw. die Zerstörung des Gehirns effektiv vernichtet werden. Dennoch sind Vampire potenziell unsterblich und besitzen im ungeschwächten Zustand beschleunigte Selbstheilungskräfte, lediglich Feuer und auf übernatürlichen Fähigkeiten basierende Verwundungen hinterlassen Narben und dauerhafte Beeinträchtigungen.

Von ihrem Aussehen her sind sie den Menschen (oder auch Elfen) zum Verwechseln ähnlich und können sich meist oberflächlich gesehen auch problemlos als solche ausgeben, gelten sie zudem noch als unbeschreiblich schöne Erscheinungen. Dennoch gibt es bei näherer Betrachtung gravierende Unterschiede: Die Körpertemperatur des Vampirs ist von Haus aus sehr niedrig und variiert mit der Aufnahme frischen (warmen) Blutes. Allerdings erreicht sie nie die eines gewöhnlichen Menschen, selbst wenn der Untote erst vor Kurzem sehr viel Blut getrunken hat. Ebenso verhält es sich mit der Hautfarbe, die im Vergleich sehr viel blasser ist. Die typischen Fangzähne sitzen im Oberkiefer und werden bei großer emotionaler Erregung oder zur Jagd sichtbar.
Vampire sind nicht nur unempfindlich gegen Krankheiten und die meisten Gifte, sondern verfügen auch über eine übermenschliche Körperkraft, Schnelligkeit und eine dunkle, betörende Aura, die sie oft sehr anziehend wirken lässt.
Es ist nicht bekannt, weshalb Vampire und Sonnenlicht sich derart spinnefeind sind. Vampire verfügen über die Fähigkeit, sich kurzfristig dem Sonnenlicht (oder jeder anderen Lichtquelle) schlicht zu „entziehen“. Gepaart mit ihren erhöhten körperlichen Fähigkeiten entsteht für den Betrachter daher der Eindruck, dass Vampire sich unsichtbar machen oder gar teleportieren können.
Denn Licht zählt zu den größten Schwächen des Vampirs. Sei es nun in Form der mächtigen Lichtmagie der Engel oder jede Form natürlichen bzw. magischen Feuers. Vampire reagieren stärker auf die für Dämonen schädlichen Einflüsse von Lichtmagie, und sie sind leichter entzündlich bzw. verbrennen schneller. Direktes Sonnenlicht schmerzt auf der Vampirhaut und führt binnen kurzer Zeit zu Wundbildung und Verbrennungserscheinungen. Längerer direkter Hautkontakt kann zu schweren Verstümmelungen bis hin zur Einäscherung führen, weshalb sich Vampire nur ungern bei Tageslicht zeigen und nutzen in der Regel den Tag für ihre Ruhephasen.
Die Nacht hingegen ist die natürliche Zeit der Vampire, denn Schatten und Dunkelheit sind ihre natürlichen Verbündeten, weshalb sie über eine natürliche Resistenz gegen derlei Magie verfügen. Nekromantie/Totenbeschwörung bzw. Gegenstände, Flora und Fauna, die auf die eine oder andere Weise auf oder mit Untoten reagiert, kann auch entsprechende (oder völlig andere) Wechselwirkungen mit Vampiren aufweisen. Dieses Feld ist jedoch vergleichsweise unerforscht gilt offenbar für jeden Vampir individuell.

Abgesehen von den 'angeborenen' Fähigkeiten, erhalten Vampire im Laufe ihres Lebens zusätzlich noch höchstens drei weitere. Wann sie die Fähigkeiten erhalten, kann von Vampir zu Vampir etwas unterschiedlich ausfallen, aber generell erhalten sie ihre erste Fähigkeit ab ca. 100 Jahren, die zweite mit ca. 500 Jahren und die dritte mit ca. 1000 Jahren, die sie als Vampir gelebt haben. Folgende Fähigkeiten sind dabei möglich:
Mögliche Fähigkeiten
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  • Blutmanipulation: Der Vampir vermag es, das Blut des Ziels bis zu einem gewissen, ungefährlichen, Grad zu manipulieren. Eine leichte Erhöhung des Pulses, das Ansammeln in dazu bestimmten Schwellkörpern oder das Verursachen von Kältegefühlen. Zur Meisterschaft zählt das Auslösen von Nasenbluten oder blutigen Tränen.
  • Levitation: Der Vampir vermag sich der Gravitation zu entziehen und zu schweben. Das Schweben geschieht vergleichsweise langsam und ist für schnelle Aktionen/Reaktionen ungeeignet.
  • Gestaltwandel: Der Vampir vermag es, sich entweder in eine Fledermaus oder in einen Wolf zu verwandeln. Auch diese verfügen über vampirische Attribute, gelten also als untot und werden von tatsächlichen Fledermäusen und Wölfen als artfremde Untote erkannt.
  • Nebelform: Der Vampir vermag es, sich kurzzeitig in Nebel zu verwandeln. Hierfür benötigt es ein hohes Maß an Konzentration. Nicht für schnelle Aktionen/Reaktionen geeignet.
  • Getierkontrolle: Der Vampir vermag es, kurzeitig die Kontrolle über Nagetiere, Insekten oder Arachniden zu übernehmen. Hierbei schlüpft er in das Bewusstsein des Tiers. Der Körper des Vampirs indessen bleibt eine leere, ungeschützte Hülle.
    (Ideen für weitere mögliche Fähigkeiten werden gerne angenommen)
Welche Fähigkeit ein Vampir erhält ist vollkommen zufällig und wird von ihm auch meistens eher zufällig herausgefunden. Genau wie bei magiebegabten Wesen, muss der Vampir die Fähigkeit mit der Zeit meistern, um sie effektiver und länger nutzen zu können.

Die Annahme, Vampire hegen, außer zu ihren Schöpfern und Schöpfungen, keinerlei Solidarität zu ihren Artgenossen, ist nicht völlig von der Hand zu weisen, jedoch unzureichend. Tatsächlich organisieren sich viele Vampire in sogenannten „Häusern“ (siehe [Vampire] Ursprünge und Sozialstruktur), aber genauso viele haben sich von den Häusern abgespalten und sind als Einzelgänger unterwegs, beide Seiten agieren allerdings zumeist im Verborgenen. Das, sowie der aufwändige Schöpfungsprozess verhindern, dass zu viele Vampire auf der Welt wandeln und nicht wenige Leute verbringen ihr ganzes Leben, ohne je einen zu Gesicht zu bekommen.

Unterarten gibt es bei dieser Rasse nicht.

Shortfacts Vampire:
  • Untote Lebewesen ohne Puls und mit sehr niedriger Temperatur
  • Benötigen zwingend das Blut Sterblicher zum Überleben
  • Besitzen übermenschliche Stärke, Schnelligkeit und Sinneswahrnehmung
  • Können durch Sonne, Feuer, Enthauptung/Zerstörung des Gehirns und Magie vernichtet werden
  • Werden niemals geboren, sondern gemacht, können sich daher nicht natürlich fortpflanzen oder mit anderen Rassen mischen
  • Haben die Fähigkeit, sich Licht zu entziehen und erhalten im Laufe des Lebens weitere, kleine Fähigkeiten
  • Haben eine anziehende oder bedrohliche Aura, die vor allem von Menschen spürbar ist
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