Belen

Heilmagierin mit Leib und Seele

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Belen
Magier
Beiträge: 20
Registriert: Fr 3. Mai 2019, 11:00
Unterart: Heilmagierin
Geschlecht: Weiblich
Alter: 29
Fraktion: Fraktionslos
Tätigkeit: Viehwirtin und Tierärztin
Ort: viewtopic.php?f=69&t=449&p=1647#p1647
Laune: aufmerksam, ungeduldig
Geruch: Stall, Stroh, Kräuter, Regen
Sonstiges: tropfnasse Kleidung, eine Laterne
Charakterbogen: viewtopic.php?f=168&t=441

Belen

#1

Beitrag von Belen » Fr 3. Mai 2019, 14:24

Persönliche Daten

Vollständiger Name:
Belen Alonso Vasquez

Rasse:
Magierin

Unterart:
Heilmagierin

Geschlecht:
weiblich

Alter, Geburtsdatum und Geburtsort:
29 Jahre alt, geboren am 13. April 1990 (einem Freitag) in Badalona, einem kleinen Ort in der Nähe von Barcelona
Vor etwa zwei Jahren, also nicht lange nach dem Kataklysmus, kam sie nach Exile.

Familienstand:
ledig

Beruf oder Tätigkeit/Fraktion:
Viehwirtin auf einem kleinen Bauernhof; auf der Erde war sie Studentin der Veterinärmedizin kurz vor ihrem Examen
derzeit fraktionslos


Aussehen

Erscheinungsbild:
Belen ist mit etwa 1,75 Meter weder besonders klein noch besonders groß, dafür aber sehr zierlich. Auf den ersten Blick traut man ihr keine schweren körperlichen Arbeiten zu. Sie hat mittellanges schwarzes Haar, das sie oft zu einem Knoten oder Pferdeschwanz zurückgebunden hat, und eine milchkaffeebraune Hautfarbe, dazu dunkelbraune Augen.
Für gewöhnlich trägt sie hellgraue einfache Hemden, deren Ärmel stets bis zu den Ellbogen hochgekrempelt oder ganz abgeschnitten sind, dazu einfache blaue Stoffhosen, die sie mit einem Gürtel an Ort und Stelle hält, oder dunkle wadenlange Röcke. Einfache Lederstiefel und eine robuste Jacke aus Stoff und Leder vervollständigen ihre äußere Erscheinung.

Besondere äußerliche Merkmale:
Auf den ersten Blick gibt es bei Belen keine besonderen Merkmale. Erst bei näherem Hinsehen entdeckt man, dass ihre Handinnenflächen von einem zarten Narbenmuster bedeckt sind und die Hände dadurch eine seltsam ledrige Beschaffenheit haben.
Auffällig an Belen ist ihr ansteckendes Lachen. Auch ihre angenehme rauchige Stimme, mit der sie besonnen und meist ohne Hektik spricht, was beinahe typisch für eine Ärztin ist, fällt rasch auf.

Ausrüstung und Wertgegenstände:
An ihrem Gürtel hängen ein paar Säckchen mit Kräutern und ein ziemlich scharfes Messer.
Ihr ganzer Stolz ist eine mittelgroße, abgewetzte Ledertasche mit breitem Tragegurt, in der sie ihre Ausrüstung mit sich führt, von Nähzeug über Verbände und Arzneien bis hin zu einem Maulkorb.

Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Belen ist von ihrem Wesen her grundsätzlich eher ausgeglichen und neigt selten zu emotionalen Ausbrüchen. Sie ist fürsorglich, großzügig und sehr intelligent. Außerdem ist sie sehr loyal Familie, Freunden und Kollegen gegenüber. Und wer sie erst einmal näher kennt, wird sicher öfter Zeuge ihres manchmal charmanten, manchmal bissig sarkastischen Humors.

Zu ihren eher negativen Wesenszügen gehört definitiv die Ungeduld. Wenn etwas nicht gleich so funktioniert, wie sie es sich vorstellt, kann Belen rasch die Nerven verlieren. Mit Direktheit, Eigensinnigkeit und ihrer energischen Art stößt sie ihre Umwelt bisweilen vor den Kopf.

Was Belen besonders liebt, sind sonniges Wetter, Arbeit im Freien, das Meer, gutes Essen und Eis. Für ein Eis auf Exile würde sie beinahe über Leichen gehen! Schokolade, wenn möglich, danke!

Fähigkeiten:
Als Heilmagierin verfügt Belen über großes Potenzial. Sie ist in der Lage, auch schwere Verletzungen zu heilen, indem sie ihre eigene Lebensenergie dazu opfert. Je gravierender die Wunde ist, die sie heilt, desto länger ist sie danach außer Gefecht gesetzt und desto gefährlicher wird es auch für sie. Bei tödlichen Wunden nutzen allerdings auch ihre Heilkräfte nichts mehr. Da sie nie gelernt hat, ihre Kräfte fokussiert einzusetzen, kann sie diese auch nur intuitiv oder mit einer gewissen Willensanstrengung verwenden. Selbstheilung funktioniert bei Belen nicht.
Zudem verfügt Belen über ein umfangreiches Wissen zu Anatomie – vor allem bei Tieren, aber auch beim Menschen – und Heilkunde im Allgemeinen sowie zu Tierhaltung und Verhaltensbiologie.
Sie ist beidhändig, gebildet und integer. Nebenbei bemerkt ist sie auch eine ziemlich gute Köchin.

Ängste:
Von klein auf hat Belen Höhenangst. Weder auf das Fünf-Meter-Brett im Schwimmbad noch auf Aussichtsplattformen traute sie sich als Kind, und das ist im Erwachsenenalter nicht besser geworden. Auch enge, geschlossene Räume bereiten ihr Unbehagen. Und sie ist bisweilen recht schreckhaft.
Vor allem aber plagen sie Verlustängste. Nachdem sie mit ihrem Partner durch das Portal gegangen, aber allein herausgekommen war, scheut sie sich vor zu engen Bindungen zu anderen.

Ziele:
Belen weiß zwar, dass sie irgendetwas in sich trägt, das ihr bei der Heilung von Tieren (und Menschen) hilft, aber sie weiß nicht genau, worum es sich handelt. So ist eins ihrer wichtigsten Ziele, sich und ihre Fähigkeiten besser kennenzulernen und zu ergründen und damit auch ihre Grenzen zu erkennen.
Außerdem liegt ihr viel daran, den kleinen Bauernhof, auf dem sie bei lieben Menschen untergekommen ist, nach dem großen Kataklysmus wieder zu alter Stärke zu bringen, um Hunger und Armut abzuwenden.

Meinung über andere Rassen:
Tiere sind die besseren Menschen – dieser Devise folgend, war Belen schon immer mehr den Tieren zugetan als den Menschen. Gestaltwandler und Mischblüter findet sie eher faszinierend als angsteinflößend. Als praktizierende Atheistin ist sie Engeln und Dämonen eher ablehnend gegenüber eingestellt.


Vergangenheit:

Von frühster Kindheit an musste Belen lernen, was es heißt, in ärmlichen Verhältnissen aufzuwachsen. Ihr Vater verließ die kleine Familie früh und ihre Mutter Lucía musste drei Kinder allein großziehen. Als Medizinstudentin aufgrund der hohen Kosten gescheitert, brachte sie ihren Nachwuchs mit der Arbeit als Hebamme und Aushilfskrankenschwester über die Runden. Belens älteste Schwester Adriana und ihr älterer Bruder Ruben konnten nicht studieren, weil das Geld fehlte. Das war Belen egal: Sie kratzte all ihre Ersparnisse zusammen und ging in jeder freien Minute einem Nebenjob nach, um sich ihren Traum vom Veterinärmedizin-Studium zu erfüllen. Ihre Mutter, die sich ungewöhnlich gut auf Heilkunde verstand (kein Wunder, war sie doch mit der magischen Gabe der Heilung gesegnet), unterstützte das Nesthäkchen nach Kräften.
Nachdem sie drei Viertel des Studiums mit Bestnoten hinter sich gebracht hatte, starb Lucía und die Universität verweigerte Belen wegen bürokratischer Kleinkariertheit ein Stipendium. Als ihr großer Traum zu platzen drohte, beschloss Belen, in einer fremden Welt neu anzufangen, einer Welt, in der sich nicht alles um Geld, Einfluss und Bürokratie dreht. Und so wagte sie mit ihrem damaligen Partner Cornel den Übergang nach Exile. Doch nur Belen betrat die neue, fremde, schöne, seltsame Welt.
Ihr blieb nicht viel Zeit zum Trauern. Nackt, verwirrt, hungrig und einsam musste sie sich einen Platz auf Exile erkämpfen. Die Auffangstation rettete ihr das Leben und gemeinsam mit einigen anderen Abenteurern machte sie sich auf den Weg nach Weißkliff. Zum ersten Mal befielen sie ernsthafte Zweifel, ob ihre Entscheidung, durch das Portal zu gehen, richtig gewesen war. Auf einem Fronhof kurz vor Weißkliff fand sie Zuflucht bei dem alten Yazhen Chang und seiner Frau Anna, denen die Flut beinahe alles genommen hatte und die versuchten, sich ein neues Leben aufzubauen. Belen machte sich nützlich, kümmerte sich um die wenigen Tiere, die überlebt hatten, und half mit, den Hof wieder aufzubauen.


Musterpost:

„Langsam … nicht so schnell, Liebes … ja, so ist es gut …“
Blut rann ihr über die Unterarme wie kleine Rinnsale.
„Nicht gut“, sagte Yazhen kummervoll und tätschelte den Kopf der Stute. Das Tier war schweißgebadet und die Augen waren verdreht, so dass man nur das Weiße darin sah. „Sie stirbt.“ Der Bauer blickte zu Belen auf.
„Nein“, sagte Belen. Es war keine Kampfansage, keine verbissene Sturheit, kein aussichtloses Gefecht gegen das Unvermeidliche. Es war eine simple Aussage, voller Überzeugung und Sicherheit.
Im Stall stank es nach Kot und Blut und nassem Stroh. Hoch oben im Gebälk saßen zwei Raben und blickten mit dunklen, glänzenden Augen nach unten, wo die Stute in ihrem Unrat lag, mit zitternden Gliedern und nasser Mähne. Der Kopf des Fohlens und ein Huf hatten bereits das Licht Exiles erblickt, aber seither wollte es nicht mehr vorangehen. Draußen verschlangen Wind und Regen jedes andere Geräusch. Es schien, als existiere nichts mehr außerhalb des Stalls. Dieser Gedanke war seltsam tröstlich.
„So, meine Hübsche“, sagte Belen etwas lauter. „Du wirst jetzt noch einmal alles geben. Komm, Hübsche, komm!“ Und noch während sie sprach, packte sie den Huf des im Geburtsgang eingekeilten Fohlens, das schrille Geräusche von sich gab. Auch die Stute wieherte schrill, doch Belen ließ sich nicht beirren. Eine Hand auf die Flanke der Stute gestemmt, die andere fest um den Huf geschlossen, begann sie zu ziehen. Ihre Arme zitterten vor Anstrengung.
Oh bitte, sie muss leben, sie ist so ein gutes Tier, sie darf nicht sterben, dachte sie unentwegt. Ihre Finger waren glitschig vom Blut und drohten immer wieder den Halt zu verlieren. Und plötzlich spürte sie es, spürte das, worauf sie gewartet hatte. Jenes Kribbeln, kleinen Stromschlägen gleich, wie Ameisen, die sich durch ihre Haut fraßen und ihre Hände bedeckten. Erst kitzelte es, dann wurde ein knisternder Schmerz daraus. Ihre Finger pochten mit einem Mal, fühlten sich heiß und zerschnitten an. Belen keuchte und stöhnte, und dann fiel sie zurück, als sich das Fohlen löste und in Belens Schoß fiel. Das kleine, zappelnde Wesen war schwer, seine Hufe traten unbeholfen um sich und trafen Belen an Schulter und Knie. Trotz des Blutverlusts kämpfte sich die Stute auf die Beine und schüttelte die Mähne, als sei nichts geschehen.
„Willkommen auf Exile“, sagte Belen leise zu dem Fohlen und dachte daran, dass noch nie jemand diese Worte zu ihr gesprochen hatte.



Out of Character

Plotidee:
Belen soll zum einen eine gewisse „Grundlage“ bilden, sprich auch die alltäglichen, harten Arbeiten in einer Welt wie Exile darstellen und eine der Lücken bei den Berufen füllen.
Zum anderen soll sie auf Dauer in ihrer sehr neutralen Position erschüttert werden und sich einer der Fraktionen anschließen. Ich möchte mich vorab aber noch nicht entscheiden, zu welcher sie sich hingezogen fühlt – das Inplay wird ihr schon einen Weg bereiten.
Eventuell findet sich auch eine Art Mentor, der ihr hilft, ihre magischen Fähigkeiten auszubauen.

Zweitcharakter(e):
keine (im neuen Forum)

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise:
keine

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Claire
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Re: Belen

#2

Beitrag von Claire » So 5. Mai 2019, 01:02

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche mit einer privaten Nachricht bei dir.
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Re: Belen

#3

Beitrag von Claire » Mo 6. Mai 2019, 16:51

Willkommen auf Exile, Belen!
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