Verwilderter Obsthain

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Nathair
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Verwilderter Obsthain

#1

Beitrag von Nathair » So 12. Mai 2019, 17:33

Ich bitte um die Prüfung und Genehmigung folgender bespielbarer Örtlichkeit, zu finden bei den "Landwirtschaftlichen Gebieten".


Wo heute im Schweiße ihres Angesichts die Bauern von Weißkliff den Feldern ihre Ernte abtrotzen, befand sich früher eine Streuobstwiese. Heute erinnert nur noch eine Reihe knorriger Apfel- und Kirschbäume daran, die inmitten der Felder ein kleines Wäldchen bilden.

Man sagt, mit der Gründung von Weißkliff habe ein kauziger Engel den Obsthain für sich beansprucht und jede Form der Umgestaltung oder gar Rodung verboten. Wo heute rundherum die Felder mühsam bearbeitet werden, wachsen zwischen den Obstbäumen wilde Erd- und Heidelbeeren. Brombeerhecken kämpfen gegen Himbeeren um die Vorherrschaft am Boden. Die Luft ist erfüllt vom Surren der Insekten und dem Gesang der Vögel.

Den Leuten steht es an sich frei, den Wald zu betreten und von seinen Früchten zu naschen. Doch ist der Ort ihnen nicht geheuer. Je nach Laune seines himmlischen Bewohners ändere sich auch das Verhalten der Tiere darin. Die Wespen würden an schlechten Tagen lieber zustechen, die Eichhörnchen in ihrem Benehmen frecher werden. An der Stelle von Singvögeln fänden sich dann Raben ein.

Es ist eine gängige Mutprobe geworden, dass sich Heranwachsende in den Obsthain schleichen. Im Herz des Wäldchens finden die besonders Tollkühnen eine erbärmlich zusammengeschusterte Hütte, in der angeblich einmal eine Hexe gehaust haben soll. Noch immer befindet sich eine Art Schrein in der Behausung, an der sie früher Kinder geopfert haben soll. Ein größerer Stein, der in seiner Gestalt an einen verwitterten Grabstein erinnert.

In Wahrheit hat sich Nathair ein Andenken an seine verlorene Familie geschaffen. Vor dem einfachen Altar pflegt er zu meditieren, in Erinnerungen zu schwelgen, in Verzweiflung zu versinken…
PN's bitte an Viktor Vadulescu!
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