[Vampire] Ursprünge und Sozialstruktur

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Der Schöpfer
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[Vampire] Ursprünge und Sozialstruktur

#1

Beitrag von Der Schöpfer » So 18. Aug 2019, 18:30

Über die Ursprünge des Vampirismus herrscht keine einhellige Meinung. Unter wachsender Beliebtheit erfreut sich jene Theorie, dass die ersten Vampire (oder vielmehr ihre Vorfahren) erstmalig während der Blütezeit der Dekadenz der Elfenreiche in Erscheinung getreten sind. Also vor etwa 300.000 Jahren menschlicher Zeitrechnung. Neben den bekannten 12 Gestirnen des elfischen Sternenglaubens deuten besonders umstrittene archäologische Funde und altertümliche Texte die Existenz weiterer, in Vergessenheit geratener, Gestirne, also Elfengötter an. Und einer darunter sei als prototypischer Vampir zu verstehen.

Mit dem Zusammenbruch der Elfenreiche und dem gleichzeitigen Ausbreiten des Homo Sapiens habe der Vampirismus auf die Menschheit übergegriffen. Tatsächlich haben Blut und Menschenopfer in vielen Kulturen eine wichtige Rolle gespielt. Es wäre nicht unwahrscheinlich, würden sich hinter einigen der unzähligen blutdürstigen Gottheiten und deren Hohepriester tatsächlich altertümliche Vampire verbergen.

Eine letzte Hochzeit des Vampirismus für Europa ist im 18. Jahrhundert auszumachen, als sich eine Vampirhysterie im Habsburgerreich ausbreitete. Den Weg in die Populärkultur bereitete Bram Stoker mit seiner literarischen Figur des Dracula.

Das Sozialverhalten des Vampirs zeigt tatsächlich gewisse Gemeinsamkeiten mit der des Elfen. Wie moderne Elfenclans leben auch die sogenannten "Vampirhäuser" ein von der Menschheit verborgenes Leben. Anders als die Elfen existieren viele dieser Häuser jedoch eingebettet in menschliche Gesellschaften. Die hierarchische Struktur eines Hauses ist feudal-absolutistischer Natur. Ein Fürst, dessen Titel je nach Haus variieren kann, steht stets an der Spitze des Hauses. Im Optimalfall lässt sich seine „Abstammungslinie“ Jahrhunderte oder gar Jahrtausende zurückverfolgen. Es sind gerade die Fürsten, die den Vampirkuss höchst selten praktizieren, um so die Zahl an potenziellen Nachfolgern und so das Risiko an Thronstreitigkeiten geringzuhalten. Generell bleiben Vampirhäuser, haben sie eine gewisse Größe erreicht, unter sich und bleiben für Außenstehende verschlossen. Sie herrschen, zumindest auf der Erde, im Verborgenen.

Interessanterweise sind es meist „hauslose“ Vampire, die den Vampirismus verbreiten. Sei es aus Eigennutz und Ehrgeiz, ein eigenes Haus zu errichten. Sei es aus Mangel an Kameradschaft und Familie. Andere wiederum ziehen ein Leben als Einzelgänger der Gesellschaft von ihresgleichen vor.
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