Valaron - Charakterbeschreibung

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Valaron
Vampir
Beiträge: 18
Registriert: Di 5. Nov 2019, 20:19
Geschlecht: Männlich
Alter: 356
Fraktion: Fraktionslos
Tätigkeit: Kartograph, Magiewissenschaftler, Artefaktsammler
Laune: Verwirrt, Erschöpft, Reizbar, Neugierig
Sonstiges: Ist gerade nackt aus dem Portal getreten, nur das kleine Amulett hängt um seinen Hals.
Charakterbogen: viewtopic.php?f=181&t=608

Valaron - Charakterbeschreibung

#1

Beitrag von Valaron » Mi 6. Nov 2019, 17:57

Persönliche Daten

Vollständiger Name:
- Valaron Manlor

Rasse:
- Vampir

Unterart:
- /

Geschlecht:
- männlich

Alter, Geburtsdatum und Geburtsort:
- 32 Jahre (körperliches Alter)
- 324 Jahre seit seiner Verwandlung (Er wertet dieses Ereignis als seine „Wiedergeburt“)
- Geboren ist er ursprünglich in Osteuropa im heutigen Weißrussland, doch verwandelt wurde er in der Türkei in einer verborgenen Festung eines alten Vampirhauses und daher wird er auch diesen Ort immer als seinen Geburtsort angeben.

Familienstand:
- ledig (Er widmet sich der Forschung, auch wenn er hier und da die Ablenkung einer Frau zu schätzen weiß hat er noch nie eine längere Beziehung gepflegt)

Beruf oder Tätigkeit/Fraktion:
Er hat in seinem langen Leben schon einige Berufe gehabt, doch besonders das Zeichnen von Karten und Sammeln von Informationen oder Artefakten magischen Ursprungs hat es ihm angetan.
Auch wenn er selbst keine magische Begabung hat, so kennt er sich doch hervorragend mit den unterschiedlichsten Formen von Magien aus, sowohl erfundenen als auch tatsächlich praktizierten.
Auch mit der Nekromantie hat er sich viel beschäftigt und sucht nach einem Weg ohne selbst Magie zu beherrschen tote Wesen unter seinem Willen wieder zum Leben zu erwecken.

Mit diesen Voraussetzungen wird er sich höchstwahrscheinlich in Zukunft den Reliktjägern anschließen.


Aussehen

Erscheinungsbild:
Valaron hat ein kantiges Gesicht das von seinen langen dunklen Haaren und seinem kurzen stoppeligen Bart eingerahmt wird. Seine Wangenknochen treten leicht aus der eher blassen Haut und seine eisblauen Augen stechen aus dem sonst eher unscheinbaren Gesicht hervor.

Er ist groß und drahtig gebaut, etwa 1,94 Meter, und wirkt nicht wirklich kräftig, sein gewitztes Schmunzeln kann aber vermuten lassen, dass es nicht seine körperliche Stärke ist auf die er sich verlässt.

Meist trägt er dunkle, schwarze Kleidung, selten auch mal ein helles Blau, doch nie andere Farben solange es sich vermeiden lässt.
Immer ist seine Kleidung mehr praktisch und komfortabel als extravagant doch soweit es geht stilvoll.

Besondere äußerliche Merkmale:
Unter dem rechten Auge und auf der Stirn darüber hat er kaum noch sichtbare Narben die ihm in seiner Kindheit ein streunender Hund verpasst hat.

Ausrüstung und Wertgegenstände:
Da er gerade erst nach Exile gekommen ist trägt Valaron nichts bei sich, bis auf eine kleine Brosche aus Kupfer in deren Innenseite das Wappen seines Hauses eingraviert ist, ein Hirschgeweih zwischen dem eine Feder schwebt.


Charakter

Charaktereigenschaften und -merkmale:
Valaron ist ein außerordentlich ruhiger aber neugieriger Charakter. Er lebt nach dem Motto “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold” und hört anderen unglaublich gerne zu (ob sie es nun bemerken oder nicht).
Ihn aus der Ruhe zu bringen vermögen fast nur das Sonnenlicht und einige wenige Frauen, ansonsten verhält er sich fast immer still und schweigsam, fährt nie aus seiner Haut und Wut lässt er sich wenn möglich garnicht erst anmerken.

Er ist stets freundlich zu anderen die ihm nicht mit offener Feindseligkeit begegnen und wenn er sich abschätzig äußert, dann oft verborgen hinter blumigen Worten und einer Prise Sarkasmus.

Wenn er sich seinen Studien widmet kann er alles um sich herum ausblenden und meist reagiert er dann erst wenn er angestoßen wird oder sein Körper beginnt sich nach Blut zu sehnen.

Ist letzteres der Fall und er musste schon länger auf Blut verzichten oder musste auf tierisches Blut zurückgreifen wird er leicht reizbar und es fällt ihm immer schwerer sich selbst unter Kontrolle zu halten, aus diesem Grund versucht er es dies wenn möglich zu vermeiden.

Fähigkeiten:
Neben seiner Auffassungsgabe und den Kenntnissen über Magie und den Umgang mit ihr hat er einen ausgeprägten Orientierungssinn der ihm dabei hilft seine Karten anzufertigen.

Als Vampir besitzt er natürlich auch übermenschliche Stärke und Regenerationskraft, sowie die Fähigkeit im Dunkeln ohne Probleme zu sehen.

Mit der Zeit hat sich in ihm noch eine weitere Fähigkeit manifestiert. Er ist in der Lage eine Aura der Angst zu verbreiten die in kleineren Tieren und Wesen mit schwachem Geist Unwohlsein bis hin zu Panik auslösen kann, allerdings nutzt er sie nur äußerst selten, da sie seinen Geist benebelt und seine Wahrnehmung für eine Weile fast vollständig außer Kraft setzt.

Schon immer hat er den Degen einer Schusswaffe vorgezogen da er einen würdigen Gegner zu schätzen weiß und Schusswaffen den Nervenkitzel eines Kampfes in seinen Augen einfach nicht erlauben. Dementsprechend hat er Jahrhunderte mit dem Degen in der Hand verbracht und weiß wie man einen Gegner damit ohne viel Federlesen ausschaltet.

Ängste:
Er begegnet anderen Vampiren mit gehörigem Respekt und versucht sie so gut es geht zu meiden, da sein ganzes Haus von einem anderen Vampirklan ausgelöscht wurde.

Wie jeder Vampir fürchtet auch er die Sonne und Licht was ihn dazu verleitet entweder nur Nachts oder im Schutze eines langen Mantels mit Kapuze vor die Tür zu gehen.

Seine größte Angst ist es aber zu sterben bevor er alle Geheimnisse der Magie und insbesondere der Nekromantie entschlüsselt hat, jeder der ihm dies verwehren will ist in seinen Augen ein Gegenspieler und sollte sich in Acht nehmen.

Ziele:
Seine Liebe zur Magie ist tief verwurzelt und sein steter Antrieb. Seien es neue unbekannte magische Artefakte oder eine ihm unbekannte Magie, er versucht sie alle zu erforschen und zu entschlüsseln.

Sein innigster Wunsch ist es ein totes Geschöpf wieder mit “Leben” zu füllen und seinem Willen zu beugen und das obwohl er selbst keine Magie beherrscht.

Meinung über andere Rassen:
In seinen Augen sind die meisten anderen Rassen den Vampiren weit unterlegen, auch wenn er sich der Schöpfungslegende seines Volkes sehr bewusst ist. Auch würde er dies niemals offen zeigen und behält seine Gedanken diesbezüglich für sich.

Eine besondere Abneigung hegt er gegen andere Vampire die nicht seinem Haus entstammen, denn sie sind in seinen Augen eine unberechenbare Gefahr.

Auch lichte Engel versucht er zu meiden, doch hat er auch noch nie überhaupt einen Engel getroffen, nur von ihnen gelesen.


Vergangenheit:

Da Valaron selbst seine Verwandlung als seine eigentliche Geburt ansieht ist sein Leben davor relativ kurz zusammengefasst:
Seine Kindheit verbrachte er behütet in seinem Elternhaus im Norden des heutigen Weißrusslands und in seiner Jugend war er der einzige unter seinen Geschwistern der eine Schule besuchte. Als dritter von drei Brüdern konnte er nicht den Betrieb seines Vaters erben und so verfolgte er seine Leidenschaft, zog durch die Welt und zeichnete Karten, sammelte Schriften über Mythen und Legenden und besuchte die Bibliotheken von Rom, Byzanz und Venedig.

Als er mit 32 in der Türkei gerade an einer detaillierten Landkarte der umgebenden Gebirgszüge und Ortschaften arbeitete geschah das Ereignis was er von nun an als seine „Wiedergeburt“ bezeichnete.
Er wurde von einem der Vampirclans entdeckt und verwandelt.

Von diesem Zeitpunkt an erschloss sich ihm eine völlig neue Welt, völlig neue Möglichkeiten.
Seine Auffassungsgabe und seine Neugier öffneten ihm nun viele neue Wege und so begann er sich der Erforschung von Magie zu widmen. Ob magische Artefakte, altertümliche Rituale oder Geisterbeschwörung, er sammelte Wissen aus allen Teilen der Welt und aus allen Quellen die er anzuzapfen in der Lage war.

Obwohl er selbst nicht fähig ist Zauber zu wirken so weiß er doch um viele magische und spirituelle Rituale mit denen Nichtmagier in der Lage sind Magie zu lenken oder zu bündeln.
Auch magische Artefakte versteht er zu entschlüsseln und zu verwenden wenn er nur die Zeit bekommt sie gründlich zu analysieren.

Diese „Wissenschaft“ erfüllte sein Dasein seit seiner Verwandlung und vor allem die Nekromantie war etwas das zu ergründen sich bald zu seinem Traum entwickelte.

Fast dreihundert Jahre lang widmete er sich dieser Forschung, unbeeindruckt von Kriegen oder Katastrophen verbrachte er die Zeit in seinen Gemächern oder auf Reisen zu seinen etwaigen Kontakten auf der ganzen Welt um die Geheimnisse der Magie zu ergründen.


Immer wieder stieß er in den letzten Jahren auf Ereignisse in der neueren Geschichte der Magie in denen Wesen und Menschen gleichermaßen spurlos verschwanden, immer begleitet von einem Erbeben der magischen Ströme oder einer Wolke aus magischen Teilchen.
Neugierig geworden begann er an diesem Phänomen zu forschen und merkte nicht dass der Zwist zwischen seinem Haus und einem weiteren wieder aufflammte der vor Jahrhunderten erloschen war.
Während er sich dem neuen Phänomen widmete und durch die Welt reiste um diejenigen zu fragen die es ebenfalls bemerkt hatten gipfelten die Auseinandersetzungen der beiden Häuser in einem blutigen Gemetzel in dem sein Haus fast vollständig ausgelöscht wurde. Angeblich mit der Hilfe eines Verräters aus den eigenen Reihen.

Als Valaron davon erfuhr war er gerade kurz davor die Geheimnisse dieses Portals zu entschlüsseln und der Verlust seines Hauses, sowie der Hass auf die Vampire die an dieser Tragödie die Schuld trugen, verleiteten ihn dazu nun die andere Seite dieses Portals zu erkunden und dieser Welt den Rücken zu kehren.


Musterpost:

Er zerknüllte das unselige Stück Papier und warf es in die knisternden Flammen die es nach einem Augenblick in einem Aufflackern verzehrten.
Müde ließ er sich in dem Stuhl zurücksinken und starrte in das vor sich hin glimmende Feuer welches den großen Raum kaum zu erhellen vermochte.

Er hatte die Nachricht dreimal gelesen und dreimal wollte er sie nicht wahrhaben, auch wenn die blutigen Fingerabdrücke auf dem mit zittriger Hand geschriebenen Papier keine Zweifel offen ließen.
Sie waren besiegt, verraten aus dem inneren Kreis, verkauft an den Feind und brutal abgeschlachtet in der eigenen Heimat.

Seine Knöchel traten noch heller hervor als sonst als er die Hand zur Faust ballte und auf den Tisch schlug.
„Verdammt! Meine Familie führt einen Krieg und ich sitze hier am anderen Ende der Welt und werde nicht einmal benachrichtigt.“

Verzweifelt stützt er seinen Kopf ab und vergräbt das Gesicht in seinen Händen, nicht in der Lage eine Träne zu vergießen und doch völlig ausgelaugt und verzweifelt.
„Warum? Warum hat er mich nicht schon viel früher benachrichtigt? Warum erst jetzt?“


Die magische Botschaft war kurz nach Vollmond von einem niederen Dämonen überbracht worden der kichernd berichtete wie sein Meister blutenden und röchelnd die Bannformel gesprochen und ihm die gekrakelte Botschaft in die Hand gedrückt hatte.
Valaron hatte dem kleinen Mistkerl laut fluchend die Umarmung eines Engels gewünscht während dieser sich auflöste und hatte dann die Nachricht das erste Mal gelesen:

„Sie haben einen Weg ins Innere der Festung gefunden und bringen einen nach dem anderen um. Jemand muss uns verraten und ihnen den Weg bereitet haben.

Beende deine Forschungen und flieh durch dieses seltsame Portal von dem du mir erzähltest! Sie werden nicht aufhören bis sie auch dich getötet haben.“

Im ersten Moment glaubte er an eine Lüge oder eine Falle um ihn zu locken, doch er erkannte die geschwungene Schrift seines Meisters, auch wenn die Buchstaben verformt und vom Blut verwischt waren.
Er wusste, dass er seiner aufkochenden Wut nicht erlaube durfte die Beherrschung zu übernehmen, er wäre sowieso Tage zu spät und sein Meister hatte recht, sie würden ihn suchen und töten, den letzten Überlebenden. Seine Existenz war ihnen sicher kein Geheimnis und wenn der verfluchte Dämon sich Zeit gelassen hatte waren sie vielleicht schon auf dem Weg, er hatte sich nicht besonders bemüht seine Spuren zu verwischen als er aufgebrochen war diese magischen Anomalien zu erkunden die seit einigen Jahren Wesen und Menschen verschlangen.

Es war an der Zeit zu gehen, aufzubrechen an einen unbekannten Ort von dem bisher anscheinend noch niemand zurückgekehrt war, doch was hatte er schon noch zu verlieren...


Out of Character

Plotidee:
- Kurzfristig: Sich nach der Ankunft zurechtfinden und eine Lebensgrundlage schaffen.

- Über die Zeit: Die Welt erkunden, Kontakte knüpfen und seine Studien über Magie und Artefakte fortsetzen.

- Sein Traum: Endlich einen Weg finden sein innigstes Ziel zu erreichen.

- Nebenbei: Herausfinden was das Portal ist und ob man es manipulieren kann.


Zweitcharakter(e):
- /

Sonstige Anmerkungen oder Hinweise:
- /

Bild

Bild von Irene Muñoz de Torres https://www.artstation.com/arhiee
Zuletzt geändert von Valaron am Do 7. Nov 2019, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Valaron - Charakterbeschreibung

#2

Beitrag von Miguel Rotolo » Mi 6. Nov 2019, 22:23

In Bearbeitung. Bitte habe Verständnis dafür, dass unser Team sich Zeit nimmt, um deine Bewerbung in Ruhe anzusehen und zu besprechen. Wir melden uns innerhalb ca. einer Woche mit einer privaten Nachricht bei dir.
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Re: Valaron - Charakterbeschreibung

#3

Beitrag von Miguel Rotolo » Do 7. Nov 2019, 20:49

Willkommen auf Exile, Valaron Manlor!
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Re: Valaron - Charakterbeschreibung

#4

Beitrag von Valaron » Do 7. Nov 2019, 22:22

Dankeschön :D
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